Schummelhelfer Handy?
Handys gehören zum Schulalltag. Selbst die Kleinsten haben eines dabei.
Handys als geheime Helfer bei der Matura? Das sollte es in der HAK Weiz nicht geben. Vor den Prüfungen müssen die Schüler ihre Mobiltelefone abgeben. "Haben sie ein zweites, wird das als Schwindelversuch gewertet, die Arbeit muss abgegeben werden", sagt Direktorin Barbara Hauswiesner. Auch während des Unterrichts ist das Handy nicht gerne gesehen: Wer es in der Stunde verwendet, muss es abgeben und kann es am nächsten Tag wieder abholen", sagt Hauswiesner.
Und wie halten es die Kleineren? "Schummeln mit dem Handy ist mir bei uns noch nie untergekommen", sagt Gerhard Muhr, Direktor der Hauptschule Gleisdorf, und schmunzelt: "Wenn ein Schüler das bei uns schafft, verdient er einen Orden." Dennoch gibt es Regeln: Die Schüler müssen ihr Handy im Garderobenschließfach verstauen. Sonst wird es abgenommen und ist nach Unterrichtsschluss beim Direktor abzuholen. Bei der zweiten Abnahme werden die Eltern informiert, bei der dritten müssen die Eltern es abholen. "Aber es funktioniert gut, in diesem Schuljahr hatten wir vier, fünf Abnahmen", sagt Muhr. Der Großteil der Eltern trage die Regeln mit. "Eltern haben sogar schon gesagt: ,Behalten Sie das Handy ruhig eine Woche'", sagt er. Früher jedenfalls hätten die Kinder über das Handy auch bedenkliche Bilder ausgetauscht.
Auch an der Volksschule Weiz habe schon fast jeder Schüler ein Handy, sagt Direktor Richard Kuttner. "Es wird aber nicht gerne gesehen, wenn sie es benutzen und die Schüler halten sich recht brav daran", sagt er.








