Dicke Luft nach Knallerei in den Feinstauborten
Die Feinstaubstädte 2011 waren Leibnitz und Graz. Der gesetzliche PM10-Grenzwert wurde in der Murmetropole um das bis zu Dreizehnfache überschritten.

Foto © KanizajFeinstaubwerte in Graz waren deutlich erhöht
Obwohl im Ortsgebiet verboten, ließen Raketen, Knaller & Co. in der Silvesternacht die Feinstaubwerte in die Höhe schnellen. Hat in der Nacht von 31. Dezember 2010 auf 1. Jänner 2011 noch Leoben-Göß mit 690 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft den Höchstwert verzeichnet, war es nun Graz (Messstelle Don Bosco) mit einem Halbstundenwert von 642 Mikrogramm. Auch Peggau (371 Mikrogramm), Leibnitz (257), Leoben-Donawitz (252), Liezen (223), Köflach (221) sowie Weiz (216) registrierten zeitweise sehr schlechte Luftgüte-Daten. In der Folge lagen die Feinstaubwerte am Sonntag in vielen Bezirkszentren weiter über dem gesetzlichen Limit von 50 Mikrogramm (Tagesmittelwert).
Die Zahl von 25 gestatteten Überschreitungstagen (Österreich-Grenzwert) haben 2011 vor allem Leibnitz und Graz bei Weitem nicht eingehalten. Leibnitz kam auf 76 und Graz (Don Bosco) auf 73 Feinstaub-Tage. In Bruck waren es 45, in Weiz 42, in Fürstenfeld 41, in Knittelfeld 39 und in Voitsberg 37 Tage mit dicker Luft.








