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Zuletzt aktualisiert: 22.12.2011 um 12:01 UhrKommentare

W.E.I.Z. wächst weiter

Ab Frühjahr soll ein vierter Teil zum Weizer Energieinnovationszentrum (W.E.I.Z.) dazukommen. Der Mieter wird Joanneum Research sein.

W.E.I.Z. IV

Foto © Aplus ArchitektenW.E.I.Z. IV

Vor nicht einmal eineinhalb Jahren wurde der dritte Teil des Weizer Energie-Innovationszentrums (W.E.I.Z.) eröffnet. Schon steht die Stadt Weiz bereit, den vierten Teil - W.E.I.Z. IV - zu errichten.

"Joanneum Research plant eine Standortkonzentration des Instituts für Oberflächentechnologien und Photonik in Weiz", berichtet der Weizer Bürgermeister Helmut Kienreich. Die Stadtgemeinde habe schon längere Zeit mit Joanneum Research an diesem Projekt gearbeitet. Nun seien alles reif für die Unterschrift.

Wenn alles nach Plan läuft, beginnt die Stadt bereits im Frühjahr mit dem Bau. Bereits ein Jahr später soll das Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 870 Quadratmetern fertiggestellt sein. Als Kosten werden je nach Variante - entweder Niedrigenergiehaus oder Plusenergiehaus - maximal zwischen 1,4 und 1,7 Millionen Euro liegen.

Plusenergiehaus

"Wie ich es sehe, sollte es ein Plusenergiehaus werden", sagt Kienreich, "immerhin wird dann das Gebäude selbst den Strom erzeugen, der dort gebraucht wird." Um die höheren Errichtungskosten abzufedern, zählt die Gemeinde auf Förderungen aus einem EU-Projekt.

Erstmalig beim Weizer Energieinnovationszentrum wird der Nutzer nicht nur reiner Mieter sein. "Joanneum Research mietet sich fürs Erste ein, hat aber das Recht W.E.I.Z. IV zu erwerben", erklärt Kienreich.

Das Gebäude ist aber nur der erste Bauabschnitt. "Dieser bringt zwischen bis zu zwölf Arbeitsplätze", freut sich Kienreich. Als zweiter Schritt wäre ein weiterer Ausbau - möglicherweise in der gleichen Größe- vorstellbar. Und auch für ein W.E.I.Z. V wäre südlich des geplanten Neubaus möglich, lässt Kienreich wissen.

ROBERT BREITLER

W.E.I.Z. IV

Der vierte Teil des Weizer Energieinnovationszentrums soll ab Frühjahr 2011 gebaut werden.

Als möglichste Variante soll das Gebäude als Plusenergiehaus ausgeführt werden. Die Hülle hat dabei Passivhausstandard. Auf der schrägen Dachfläche findet sich eine Fotovoltaikanlage.

Das Gebäude wird eine Nutzfläche von rund 870 Quadratmetern haben.

Generalplaner sind Aplus Architekten aus Weiz (Architekt Johann Obereder). APLUS ARCHITEKTEN

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