Weniger Öl, mehr Pellets
Heizölverkauf stagniert oder geht zurück. Pellets werden mehr nachgefragt.
Schnee liegt zwar noch keiner, dennoch hat die Heizsaison bereits vor geraumer Zeit begonnen. Für viele Bewohner des Bezirkes Weiz genau der richtige Zeitpunkt, um Heizmaterial für die kalte Jahreszeit einzulagern.
Die Preise fürs Heizen können je nach Heizmaterial stark variieren. So lag gestern der Heizölpreis im Bezirk Weiz bei einer Abnahmemenge von 3000 Liter zwischen 95 und 96 Cents pro Liter. "Der Preis geht jeden Tag ein bisschen rauf und runter", sagt Ulrich Tiefengraber von Brennstoffe Tiefengraber in Weiz.
Der Heizölverkauf bleibe in letzter Zeit nahezu gleich, während der Verkauf von Kohle und Koks stetig abnehme, so Tiefengraber weiter.
Als direkter Konkurrent zum Heizöl haben sich mittlerweile Holzpellets etabliert. "Was beim Heizöl weniger wird, wird bei Pellets mehr", sagt Mario Almer vom Lagerhaus Birkfeld. Derzeit liegt der Tonnenpreis bei einer Abnahmemenge von sechs Tonnen bei rund 230 Euro.
Nicht nur, dass man mit Pellets um einiges günstiger heizt als mit Heizöl, man ist auch unabhängig von der politischen Situation in anderen Staaten. Denn "wir haben leistungsfähige Produzenten im eigenen Land", sagt Johann Reisinger, Geschäftsführer des Brennstoffhändlers Gussmagg in Pischelsdorf. Deshalb steigen immer öfter nicht nur Private sondern auch Firmen auf Pellets um.









