Gleisdorf ist jetzt gefordert
Um in das Viertelfinale einzuziehen, müssen Siege her.
VOLLEYBALL. Nun ist es also passiert: Zum ersten Mal in dieser Saison rangiert Gleisdorf nicht mehr in der Play-off-Zone (Top acht) der ersten Bundesliga. Der heutige Heimgegner Enns (19 Uhr) verdrängte das Team von Sasa Jovanovic vom achten Platz. "Kein Beinbruch", sagt Obmann Volker Brunschko. "Wenn wir gegen Enns gewinnen und am Montag gegen die hotVolleys, liegen wir wieder klar vorne."
Dabei wäre der Rückfall auf Rang neun sogar zu verhindern gewesen, denn Gleisdorf war beim 1:3 gegen Arbesbach nicht weit von einem Punktegewinn entfernt. Den ersten Satz konnte man sogar mit 28:26 für sich entscheiden. "Die Mannschaft hat sich teuer verkauft", meint Brunschko.
Auch wenn die Gäste im zweiten und dritten Satz aufgedreht haben, hielt Gleisdorf mit. Erst im letzten Satz ging den am Block starken Hausherren die Luft aus und sie verloren 14:25. Vielleicht lag das auch am mäßigen Zuschauerinteresse. Bei Freibier hofft der Bundesligist diesmal auf mehr Fans.
In der zweiten Bundesliga greift dieses Wochenende auch Weiz wieder ins Geschehen ein. Ab 17.30 Uhr ist das Team von Trainer Gernot Schoberer heute bei Hartberg II zu Gast. Exakt 24 Stunden später gastiert Südstadt in Weiz. "Gegen Hartberg müssen wir gewinnen, wenn wir vorne dabei bleiben wollen. Südstadt ist aber sicher ein anderes Kaliber." MARTIN MANDL







