Bereits 42 Feinstaubtage
In Weiz gab es heuer gleich viele Feinstaubtage wie im gesamten Vorjahr.

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42Feinstaubtage - das ist die diesjährige Bilanz für die Stadt Weiz. Das bedeutet, dass bereits heute gleich oft das Tagesmittel von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter übertroffen wurde wie im gesamten Jahr 2010. Dabei ist gerade in den Tagen vor Silvester mit einem weiteren Anstieg der Feinstaubbelastung zu rechnen.
"Die derzeitige Feinstaubsituation hängt sehr stark mit der Wetterlage zusammen", erklärt Oswin Donnerer, Umweltreferent der Stadt Weiz. Das Inversionswetter - mit einem kalten Nebelsee im Tal und darüber warme Luft - bescherte der Elinstadt allein in diesem Monat sieben Feinstaubtage. "Das liegt zu einem Gutteil an der geografischen Situation von Weiz", so Donnerer weiter.
Langfristig
Zwar habe die Stadt schon einige Maßnahmen gegen den Feinstaub ins Leben gerufen, "kurzfristig geht aber gar nichts", sagt Donnerer. Als eine der wichtigsten Maßnahmen gegen den Feinstaub wird der Ausbau der Weizer Fernwärme erachtet. "65 Prozent der Weizer Haushalte sind bereits angeschlossen und das Netz wird weiter ausgebaut", so Donnerer. Zusätzlich konnte im heurigen Jahr die Fläche an privaten Fotovoltaikanlagen verdoppelt werden.
Das Hauptproblem ist und bleibt aber der Verkehr. Als ein Mittel, um den Autoverkehr teilweise einzuschränken, arbeitet die Stadt Weiz an einem überregionalen Radwegenetz ins Umland der Stadt. "Es ist ein Faktum, dass durch den Feinstaub die Lebenserwartung zurückgeht, deshalb sind sowohl Bund als auch auch Land gefordert, hier Maßnahmen zu ergreifen", meint Donnerer. Falls die Situation noch schlechter werde, müssten auch radikalere Lösungsversuche wie etwa Fahrverbote angedacht werden.








