Passiv, aber kuschelig
Ist es wahr, dass es in einem Passivhaus auch im Winter wohlig warm ist? Und dass sich ein Passivhaus über die Jahre durchaus positiv auf das Geldbörsl auswirkt? Am besten, man fragt die Bewohner selbst.

Foto © HÖFLERSchmuck und warm: Christian Höflers Passivhaus am Rechberg
30 Euro für Warmwasser und Heizung im Monat - ein Traum? Keineswegs, für Manfred Harrer aus Passail ist das ganz normal. Er lebt auf 150 Quadratmetern in einem Passivhaus, durch die Lüftung wird die kalte Luft von der warmen Abluft erwärmt. Falls es doch einmal zu kalt wird, kann er mit Strom dazuheizen. Aber das dürfte nicht oft vorkommen - 30 Euro pro Monat, Warmwasser inklusive.
Die Familie Harrer öffnet im Rahmen der "Internationalen Tage des Passivhauses" ihre Türen für Interessierte. Nicht nur, dass man das Haus am Samstag Vormittag anschauen kann, Harrer steht auch für Informationen zur Verfügung. Eine Anmeldung (siehe Infokasten) ist wie bei den anderen Teilnehmern nötig.
Neben der Familie Mario Reisenhofer aus Weiz öffnet auch Christian Höfler am Rechberg sein fast neues Passivhaus. Er heizt, so überhaupt nötig, mit Erdwärme, hat 60 Meter in die Tiefe gebohrt. Langzeiterfahrung hat er zwar noch keine, aber "im heurigen Herbst hat sich die Heizung erst vier Mal eingeschaltet - und das, obwohl wir in der Nacht Minusgrade hatten."
Weitere Teilnehmer und Veranstaltungen sind auf der Homepage der IG Passivhaus zu finden.
Features
Kommentar
FAKTEN
Privatbesitzer von Passivhäusern laden ab heute ein, ihr Haus zu besichtigen.
Teilnehmer im Bezirk: Manfred P. Harrer in Passail, Tel. 0676/86 663 728; Mario Reisenhofer, Weiz, Tel. (0 31 72) 32 10 13 und Christian Höfler, Rechberg, Fladnitz/Teichalm, Tel. 0676-84 50 86 314. Voranmeldung nötig.
Infos: www.igpassivhaus.at/stb








