Überwachung spart Geld
Wasserverluste im GSO-Verbandsgebiet um ein Viertel reduziert. Ziel ist der Vollausbau der Fernüberwachung bei allen Mitgliedsgemeinden.
Minimale Wasser- und damit Energieverluste sind das Ziel des Wasserversorgers Grenzland Südost (GSO). Der Weg dorthin ist die zentrale Fernüberwachung der Anlagen im Verbandsgebiet. 2009 wurde mit der Testphase des vom technischen Leiter Alfred Schögler entwickelten Systems gestartet. Es handelt sich um ein Internetportal und einen Zentralserver am GSO-Sitz in Fehring. Dorthin gelangen von derzeit 138 Übertragungsstationen an den Wasserübergabestellen die Daten, um permanent überwacht zu werden. Die Aufzeichnung der Stundenwerte lässt Wasserverluste umgehend erkennen. "Der Zuständige in der jeweiligen Gemeinde erhält sofort eine Alarmierung über Klartext-SMS", so Schögler. Anhand der Zoneneinteilung, nach der die Datenübertragungspunkte gesetzt sind, lassen sich undichte Stellen rasch ermitteln.
23 der 72 GSO-Mitgliedsgemeinden nutzen das System bereits. Damit konnten die Wasserverluste von 2009 auf 2010 um rund 55.000 Kubikmeter verringert werden, so GSO-Obmann Josef Ober und Geschäftsführer Franz Glanz bei einer ersten Zwischenbilanz. Das bedeutet eine Einsparung von rund 75.000 Euro an Betriebs- und Energiekosten. Denn im Verbandsgebiet muss jeder Kubikmeter Trinkwasser mit Pumpen gefördert werden.
Ziel ist der Vollausbau der Fernüberwachung im Verbandsgebiet bis zum Ende 2015. Das leicht bedienbare System verfügt auch über ein Wartungs- und Dokumentationsmodul. Dort sind Zeitpläne für die Wartung mit Informationsroutinen hinterlegt und alle technischen Unterlagen und Bescheide der Anlage auf Knopfdruck abrufbar. HELMUT STEINER









