Weiter Weg zur Radfahrstadt
Projekt um Projekt beschäftigt sich die Stadt Weiz mit der Belebung der sanften Mobilität.
Schon zahlreiche Städte machen es erfolgreich vor und auch Weiz möchte es schaffen, dass verstärkt auf sanfte Mobilität umgestellt wird. "Das Problem ist überall das gleiche: Die Menschen leiden unter dem Lärm, der Verschmutzung und dem Feinstaub", sagt Umweltreferent Oswin Donnerer. Deswegen fährt er heute im Rahmen eines EU-Projektes mit einer Weizer Abordnung nach Dänemark, das als Vorreiterland in Sachen Fahrrad gilt. "30 Prozent aller Wege werden bereits mit dem Fahrrad gemacht", so Donnerer.
In Weiz sei man noch nicht so weit, aber man arbeite daran, Radfahren so attraktiv wie möglich zu gestalten. "In Grundzügen haben wir einen Plan für ein regionales Radwegenetz erstellt. Dafür liegen auch von den Umlandgemeinden großteils die Beschlüsse vor", sagt Donnerer. Das werde zwar das Verkehrsproblem in Weiz nicht völlig lösen, sei aber einer von vielen Schritten in die richtige Richtung.
Ein weiterer ist die Teilnahme an der europäischen Mobilitätswoche. "Bei uns startet diese mit der ,klima:aktiv mobil Konferenz' am 19. September", kündigt Verkehrsreferent Walter Neuhold an. Neben der Konferenz kann man in dieser Woche bis 22. September beim Weizer Bauhof Elektrofahrräder zum Testen ausborgen. Am 22. September, dem "Autofreien Tag" wird die Benützung des Weizer Anrufsammeltaxis (Wasti) gratis sein. Ebenso werden Zugtickets von Weiz nach Gleisdorf von diesem Tag beim Bürgerservice refundiert. ROBERT BREITLER







