16-jährige Mopedlenkerin tödlich verletzt
Nur wenige Kilometer von ihrem Elternhaus entfernt geriet die Mofalenkerin auf die Gegenfahrbahn. Eine entgegenkommende Marktfahrerin hielt ihren Klein-Lkw noch an - leider vergeblich.

Foto © KLZ / ScheriauFür die 16-Jährige kam jede Hilfe zu spät, das Mädchen starb noch an der Unfallstelle
Nur Minuten vor dem Unfall, der ihr noch so junges Leben beenden sollte, hatte die 16-jährige Jasmin W. aus Gschaid bei Birkfeld noch mit ihrer Freundin Kontakt. "Die Mädchen waren beide mit ihren Mofas unterwegs, doch in der Früh haben sie sich getrennt", weiß ein Beamter der Polizeiinspektion Birkfeld. Die Freundin wollte einen Bekannten nach Hause bringen. Jasmin W. fuhr deshalb allein mit ihrer Hussar auf der Landesstraße 114 von Fischbach in Richtung Birkfeld
Der Lehrling war nur noch wenige Kilometer vom Elternhaus entfernt, als es gegen 5.20 Uhr früh zum folgenschweren Unfall kam. Die 16-Jährige geriet gleich mehrmals auf dem ebenen und geraden Straßenstück auf die linke Straßenseite. Warum, wird wohl für immer ungeklärt bleiben. Eveline P. (49) aus Weitendorf, eine Marktfahrerin, die mit ihrem Klein-Lkw samt Anhänger zum Fischbacher Kirtag unterwegs war, bemerkte das.
In Wiese geschleudert
"Sie konnte ihr Fahrzeug noch vollständig zum Stillstand bringen, das haben auch andere Unfallzeugen ausgesagt", betont der Polizeibeamte. Doch für Jasmin W. war es dennoch zu spät - das Mädchen prallte ungebremst gegen die linke Vorderseite des Mercedes und wurde mit voller Wucht in die angrenzende Wiese geschleudert. Obwohl rasch Hilfe am Unfallort war, gab es für die 16-Jährige keine Rettung mehr. Sie hatte beim Anprall tödliche Kopfverletzungen erlitten.
"Das Mädchen hat keinen Helm getragen - das hat ihm das Leben gekostet", bedauert der ermittelnde Beamte. Jasmin W. hatte bei ihrer Fahrt auch keinen Sturzhelm mit. Die Beamten versuchen nun zu klären, warum sie keinen Helm trug und wo sie ihren gelassen hatte.
Für die Eltern der 16-Jährigen sind diese Ermittlungen wohl nebensächlich. Sie haben durch einen sinnlosen Unfall ihr Kind verloren und müssen psychologisch betreut werden. Wie auch die Marktfahrerin, die vom Kirtag nach dem schrecklichen Unfall nichts mehr wissen wollte.








