Festival-Finale: Zum Schluss sank die Titanic
Der Vorhang ist gefallen: Organisator Werner Schrempf zieht nach dem Festival-Finale in der Landeshauptstadt eine positive Bilanz über "La Strada 2011".

Foto © LA STRADA Großer "La Strada"-Abgang mit dem "Theater Titanick"
Es war ein glückliches Lächeln, das "La Strada"-Organisator Werner Schrempf beim gestrigen Finaltag des größten Straßen- und Figurentheaterfestivals in Graz auf den Lippen trug. Erst recht, da der große Abgang mit dem "Theater Titanick" am Messegelände kaum spektakulärer hätte sein können. Vor der eindrucksvollen Kulisse eines sinkenden Schiffs gingen die Daumen nach oben. "Wir können total zufrieden sein. Trotz kleinerer Wetterkapriolen passt die Bilanz", erklärte er.
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Fast 14.000 Besucher - allein bei den Vorstellungen mit Kartenverkauf - zählte das Team rund um Schrempf an den insgesamt neun Spieltagen in der Landeshauptstadt, in Weiz, Stainz und Trieben. "Die meisten Vorstellungen waren ausverkauft. Selbst als durch das Unwetter am Mittwoch ein Termin auf den nächsten Tag verlegt wurde, ist uns das Publikum nicht abhandengekommen", erzählt er. Als Publikumsrenner haben sich die Konzerte für Babys (Concertos para Bebés) im Grazer Dom im Berg erwiesen. "Das hat auch uns überrascht. Wir werden uns nun intensiver mit dem Thema beschäftigen", verspricht der Organisator.
Nachdem nun die vorläufige Bilanz im Kasten ist, geht es für Schrempf direkt an die Vorbereitungen für das nächste Jahr. "Gut 50 Prozent des Programms befinden sich bereits in der Entwicklungsphase. Die laufenden Projekte reichen bereits bis 2013 voraus."











