Spenden: Warnung vor "Keilern"
Hunderte Beschwerden über Werber eines Hunde-Rettungsdienstes. Präsident des Österreichischen Rettungsdienstes spricht vom "Verdacht des Betruges".

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Im Raum Weiz, Graz und auch in Villach mehren sich seit Tagen die Beschwerden, dass "Keiler" des Österreichischen Rettungsdienstes mittels Hausbesuchen Spenden lukrieren wollen. Jetzt erklärt Hermann Dominik, Präsident des Österreichischen Rettungsdienstes mit Sitz in Salzburg: "Wir werben nicht, wir schicken keine Keiler aus, wir brauchen auch kein Geld, weil wir unsere Ausgaben aus eigener Tasche bezahlen." Und spricht vom "Verdacht des Betruges", weil die Werber mit den blauen Uniformen des Rettungsdienstes auf Kundenfang gingen.
Uniform
Was wiederum von Karlheinz Riesenberger, Präsident der Österreichischen Rettungsdienstes-Bundesorganisation für Rettungs- und Therapiehunde mit Sitz in Niederösterreich, energisch bestritten wird: "Ja, wir haben eine Werbefirma beauftragt, aber die haben keine Uniform an. Wir haben auch die Genehmigung vom Land Steiermark für unsere Aktivitäten, außerdem steht es jedem frei, sich innerhalb von 56 Tagen zu überlegen, ob er diese Spende wirklich tätigen will."
Die Justiz wird jedenfalls einiges zu tun bekommen, soll jetzt doch Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Graz wegen gewerbsmäßigen Betruges gegen den niederösterreichischen Rettungsdienst erstattet werden. Der das nicht auf sich sitzen lassen will und sich seinerseits rechtliche Schritte vorbehält. Inzwischen rät Hermann Dominik vom Salzburger Rettungsdienst: "Machen Sie bei Keilern Ihre Türe zu und unterschreiben Sie keinesfalls einen Abbuchungsauftrag."








