Bank schnappte zu
Bank Leonding kaufte Grundstück für das Weizer Einkaufszentrum.
Gleich sieben dringliche Anträge wurden bei der Gemeinderatssitzung in Weiz auf die Tagesordnung gesetzt. Wer dabei aber heftige Diskussionen zwischen regierender SPÖ und Opposition erwartete, wurde eines Besseren belehrt. Alle Anträge - auch die dringlichen - wurden von den anwesenden Gemeinderäten einstimmig beschlossen.
Nach Problemen rund um die 30er-Beschränkung am Weizberg (die Kleine Zeitung berichtete) wurde für diese Gegend eine flächendeckende 30er-Zone verordnet. "Ein Teil gehört zu Thannhausen", erklärte Bürgermeister Helmut Kienreich, "daher wird auch dort der 30er verordnet." Eine weitere 30er-Zone bekommt das Areal rund um den Interspar. "Es haben sich Anrainer beschwert, dass dort immer wieder sehr schnell gefahren werde", so Kienreich weiter.
Ebenso beschloss der Gemeinderat eine Parkgebührenbefreiung für Weizer, die ein Gas-, Hybrid- oder Elektroauto fahren.
Über das innerstädtische Einkaufszentrum berichtete Kienreich, dass das Grundstück des in Konkurs gegangenen Projektbetreibers nun unter den Hammer gekommen sei. "Ein Gutachten hat den Wert des Grundstücks mit 560.000 Euro angesetzt. Wir haben bis 660.000 Euro mitgesteigert. Die Bank Leonding hat es schließlich für 700.000 Euro gekauft", so Kienreich. Das bedeute aber kein Ende für das Einkaufszentrum-Projekt: Denn sowohl die Bank als auch die Betreiber des Europacenters zeigten sich weiterhin daran interessiert.
Freistellung
ÖVP-Gemeinderat Florian Braunstein wurde für vier Monate von seinem Mandat freigestellt. Als kurzfristiger Ersatzgemeinderat springt Josef Breisler ein. "Ich werde ein Semester in Oklahoma studieren. Dort gibt es viele Republikaner und Indianer", sagte Braunstein. Nachsatz: "Aber das ist ja kein Problem: Ich habe ja in Weiz schon genug Rote gesehen."









