SC Weiz bastelt am direkten Wiederaufstieg
Der Gang in die Landesliga tut den Funktionären sehr weh.
FUSSBALL. Wenn es heute um 15:30 Uhr für Weiz zum letzten Saisonspiel in Richtung Klagenfurt geht, ist eine Sache seit Freitag Gewissheit. Die Oststeirer sind nach vier Jahren aus der Regionalliga abgestiegen. Der GAK besiegelte mit einem 4:1-Erfolg das Schicksal von Trainer Martin Amerhauser und seiner Mannschaft.
"Das muss ich zur Kenntnis nehmen. Auch wenn ich noch immer davon überzeugt bin, dass wir nicht auf einen Abstiegsplatz gehören", sagt Sektionsleiter Philipp Hofer enttäuscht. Die Enttäuschung war so groß, dass der Funktionär kurz nach der alles entscheidenden Pleite ans Aufhören dachte. "Man stellt sich in einer solchen Situation klarerweise auch selbst in Frage", erklärt Hofer, dessen Entscheidung darüber noch nicht gefallen ist.
Fix ist, dass man sich von mindestens zwei Legionären trennt. Konkret sind das Igor Novakovic und Goran Juros. "Das waren Fehlgriffe", gibt der Sektionsleiter zu. Sasa Mus habe als einziger entsprochen. Hofer glaubt aber nicht, dass man ihn ohne seine beiden Landsleute in Weiz halten kann. Mit dem Rest der Mannschaft werden bereits Gespräche geführt. Weiz will den Stamm halten, um vielleicht schon nächstes Jahr wieder aufzusteigen.
Letzter Hoffnungsschimmer: Stellt ein Verein den Spielbetrieb ein, bleibt Weiz in der Liga. Beim heutigen Gegner Klagenfurt sieht es aber so aus, als ob es weiter gehen würde. MARTIN MANDL








