Achtung vor Metalldieben
Auch im Bezirk Weiz haben Buntmetalldiebe schon zugeschlagen.
Sie sind überall, schlagen unverschämt und frech zu: die Buntmetalldiebe. Auch im Bezirk gab es schon einige Vorfälle - so wurden in Grub bei einer Kapelle die kupferne Dachrinne und Abflussleitung mitgenommen, in Gleisdorf Nirosta-Lampen im Wert von 60.000 Euro gestohlen, in Weiz bei der Dampflok der Feistritztalbahn von der Bremseinrichtung und dem Luftansauger Teile entnommen oder in einem Wald in Frankenberg Leitungen abgetrennt.
Die Täter des letzteren Falles wurden gefasst, weil sie die Isolierungen im Wald verbrannten und Beobachter der Polizei meldeten, dass dort seltsame Dinge vorgingen.
Auf diese Hilfe setzt die Polizei auch weiterhin und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Josef Fasching, Kriminalreferent der Bezirkspolizei Weiz: "Wir brauchen da die Bevölkerung, denn meistens schlagen die Täter nachts zu. Wenn jemand Beobachtungen macht, dann soll er bitte die Notrufnummer 133 oder unter Tel. 059 133 anrufen und das melden. Wenn nichts ist, macht es nichts, wichtig ist, dass man die Augen offen hält und Verdächtiges meldet."
Bevorzugt suchen die Täter Lagerplätze von Firmen oder Gemeinden auf, sind entlang von Bahnschienen tätig oder bei Kirchen, Kapellen und Friedhöfen. "In Wien wurden auf einem Friedhof 9000 Vasen und Laternen gestohlen und geschreddert, damit die Täter damit leichter ausreisen konnten", sagt Fasching. Meistens werde das Diebesgut mit einem Kastenwagen und nachts abtransportiert.
Fasching weist auch darauf hin, dass nicht nur der Sachschaden eine Rolle spiele, sondern, wie bei der Lok oder bei Schienen, auch die Sicherheit.







