13 Weizer nehmen die Qualen in Kauf
Beim Half-Ironman 70.3 in St. Pölten sind 13 Athleten des RC Tri Run Weiz mit dabei.
TRIATHLON. Das hat es in dieser Form noch nie gegeben: Der RC Tri Run Weiz fährt mit 13 Athleten zum Half-Ironman 70.3 nach St. Pölten. "Wahrscheinlich sind es bis zum Schluss hin sogar noch mehr", sagt Hannes Stacherl. Die Vorbereitung auf das Spektakel am 22. Mai läuft bereits auf Hochtouren. Neben einem Trainingslager auf Mallorca bereiten sich die Sportler individuell vor. "Es muss jeder selbst wissen, wie weit er geht."
Dem Zufall überlassen die Weizer dennoch nichts. Im Winter wurde eine Vielzahl von Technikkursen im Schwimmen absolviert. "Man kann da viel Zeit gut machen. Das zahlt sich aus", sagt Stacherl, der auch selbst an vorderster Front mit dabei ist. Zu ihm gesellen sich Robert Schinnerl, Robert Hofer, Robert Sagmeister, Jochen Fischer, Stefan Eder, Markus Pfeffer, Luis Lajos, Robert Rusch, Thomas Pichler, Alfred Hofer, Markus Schmid und Philipp Falk.
Den sportlichen Leiter freut vor allem, dass viele Jüngere den Half-Ironman in Angriff nehmen. "Das ist auch für den Verein immens wichtig. Damit zu uns Alten etwas nachkommt", meint er grinsend.
Die Trainings alleine sind aber nicht alles. "Man muss die richtige Mischung finden. Wir fahren ja nicht aus Spaß dorthin." Der eine oder andere wird laut Stacherl an die Grenzen gehen müssen. Damit die Athleten wissen, wo sie stehen, geht es am 7. Mai noch zum Welschlauf und eine Woche später zum Sprint-Triathlon nach Großsteinbach. "Die beiden Bewerbe passen perfekt als Generalprobe." Die Absolvierung des Half-Ironman ist übrigens so etwas wie die Eintrittskarte für den Ironman in Kärnten. MARTIN MANDL








