Mit dem Schaulaufen soll es vorbei sein
Weiz-Boss Werner Gauster kritisiert die Unbeständigkeit seiner Truppe im Grunddurchgang.
EISHOCKEY. Das ausgerufene Ziel Platz vier im Oberliga-Grunddurchgang geht sich für die Bulls Weiz nicht mehr aus. Das ist dann aber schon das Einzige, das vor dem letzten Spiel am Samstag ab 19.30 Uhr vor eigenem Publikum gegen das Farmteam von BW Linz fix ist. Sowohl die eigene Platzierung als auch der Play-off-Gegner (unabhängig vom eigenen Rang) entscheidet sich in den nächsten Tagen.
Platz fünf ist noch möglich, nur ist man von Schützenhilfe der Oilers abhängig. Die Salzburger müssten die 99ers II in der regulären Spielzeit besiegen. "Auswärts ist Salzburg schwächer. Deswegen ist meine Hoffnung nicht besonders groß. Aber Graz ist zu Hause nicht unschlagbar", sagt Sektionsleiter Werner Gauster. Das ist wohl auch der Grund, warum sich der Funktionär die 99ers als Play-off-Gegner wünscht. "Es geht um die Fahrzeit. Wien oder Salzburg ist schon etwas weiter weg."
Doch Weiz hätte sich zwei Auswärtsfahrten im Viertelfinale ohnehin ersparen können. "Wir waren einfach viel zu unbeständig", sagt Gauster. Weiz hat zwar mit 77 Toren die zweitbeste Offensive der Liga, doch mit 76 Gegentreffern hat man auch die zweitmeisten Tore erhalten. Auf Kantersiege wie das 7:1 in Salzburg folgten oft hohe Schlappen gegen anscheinend schwächere Gegner.
Das 0:5 zuletzt in Wien sollen die Spieler laut Gauster im Kopf behalten. "Machen wir wieder so ein Schaulaufen wie bei den Caps, kann auch gegen Linz etwas passieren", warnt der Sektionsleiter. Mit dem 6:4-Erfolg über den KAC II konnten die Bulls aber wieder Selbstvertrauen tanken, auch wenn die Chancenauswertung zu wünschen übrig ließ. MARTIN MANDL









