Dem Humor verpflichtet
"Stierhansls Bauernbühne" feiert am Freitag ihr 20-Jahr-Jubiläum.

Foto © PrivatAb Freitag wieder auf der Bühne: Günther Reitbauer, "Fips" Knill, Gabi Reitbauer und Ewald Wild
Ein wahrhaft historisches Jahr war das Jahr 1990: Nelson Mandela wurde aus der Haft entlassen, Deutschland wurde wieder vereinigt und "Stierhansls Bauernbühne" trat erstmals in der Öffentlichkeit auf.
Im Weizer Pub "John Bull" - auf Englisch "Johann Stier", daher der Name - feierte die Bauernbühne damals ihre Premiere. Mittlerweile treten die fünf Schauspieler im Gasthaus Strobl in Niederlandscha (Gemeinde Thannhausen) auf. Als Einziger seit Anfang an mit dabei ist Friedrich "Fips" Knill, der dichtende, schreibende, singende und spielende Tausendsassa der Theaterformation.
Stets nahm er mit seinen Sketches auch die Weizer Politik auf die Schaufel, doch lieferten die Politiker heutzutage immer weniger Pointen, bedauert Knill. Unter Bürgermeister Ludwig Schmidhofer sei das noch anders gewesen: "Er hatte sogar einen ,Spitzel' im Publikum, der ihm nach der Vorstellung Bericht erstatten musste", erinnert sich Knill. Zum Glück gebe es aber noch Christian Faul. "Seit 20 Jahren kommt er immer in unserem Programm vor", sagt Knill weiter.
Man kann sich daher sicher sein, dass auch beim heurigen Stück "Leicherlschmaus in Saus und Graus" der Name von Christian Faul fallen wird. Wie Knill, Georg Kummert, Ewald Wild und Gabi sowie Günther Reitbauer den "Leicherlschmaus" begehen werden, kann man am Freitag sehen. Weitere Vorstellungen sind am 16., 20., 22. und 23. Oktober (jeweils um 19.30 Uhr).









