Ideen, die Weiz veränderten
20 Jahre ist es her, dass in Weiz ein Umweltbeirat gegründet wurde. In diese Zeit fiel die Mülltrennung, der Umstieg auf erneuerbare Energie. Heute ist Weiz Vorreiter in Sachen Energie.
Zauberkunststücke unterhielten und faszinierten die Gäste bei der Jubiläumsfeier "20 Jahre Weizer Umweltbeirat" in der Bioinsel Rosenberger. Nicht gezaubert, sondern hart erarbeitet hat sich der Umweltbeirat in dieser Zeit deutliche Veränderungen. Weiz zählt heute zu den umweltaktivsten Gemeinden Österreichs und ist als e 5-Gemeinde mit der Klassifizierung "4 eeee" sogar eine der energieeffizientesten Gemeinden Europas.
Oswin Donnerer, der vor 17 Jahren von Helmut Kienreich den Vorsitz des Weizer Umweltbeirates übernommen hatte, hatte als HTL-Lehrer schon 1989 eine Umweltausstellung mit Symposium in seiner Schule organisiert.
Die Gründung des Umweltbeirates im Jahr 1990 fiel in Weiz in eine Zeit der Aufbruchstimmung. Seit damals wurden zahlreiche große Vorhaben verwirklicht. Dazu zählen, wie Bürgermeister Helmut Kienreich und Donnerer berichteten, auch eine Luftgütemessstelle, mit deren Datenauswertung Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität unternommen wurden.
Der Ausbau des Altstoffsammelcenters, die Einführung der Mülltrennung und der Umstieg auf erneuerbare Energie mit Fernwärme folgten. In der Umweltwoche wurden 300 Bäume gepflanzt und das erste Elektrofahrrad wurde in den 1990er-Jahren in Betrieb genommen. Weiz trat dem Klimabündnis bei, ein Wald- und ein Vogellehrpfad wurden eröffnet, Gesundheitsprojekte und Gesundheitsmessen, Biofeste und Feste der Energie gehören schon seit Jahren zum Jahresprogramm.
Bürgermeister Kienreich dankte dem Beirat und würdigte vor allem die Verdienste von Oswin Donnerer und Barbara Kulmer.
Features
UMWELTBEIRAT WEIZ
Dem Weizer Umweltbeirat gehören Vertreter der Parteien und Aktivbürger an.
Derzeit sind neben Oswin Donnerer Werner Beke, Bernd Heinrich, Wolf Gamerith, Sigrid Grasmugg, Barbara Kulmer, Gerti Offenbacher und Sylvia Schweighofer dabei. Bei Bedarf werden Experten zugezogen.
Jeder kann Anregungen einbringen: Tel. (03172) 2319 441, E-Mail : barbara.kulmer@weiz.at.








