Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
25. Mai 2013 17:49 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Einbruchserie in der Oststeiermark Sechs Millionen nicht abgeholt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nachrichten aus Weiz und Umgebung Nächster Artikel Einbruchserie in der Oststeiermark Sechs Millionen nicht abgeholt
Zuletzt aktualisiert: 28.09.2010 um 10:17 UhrKommentare

Die Liebe zum Gewohnten

Wie "Almenlandler" ticken, warum Städter so untreu sind und warum selbst Dorfbewohner einmal aufbegehren.

Foto © Steiermark Tourismus/Lamm

Ländlich, landwirtschaftlich strukturiert und ein Bürgermeister, der schon immer von der ÖVP kam: Das ist das Almenland. Dort findet man auch die Hochburgen der ÖVP: In Koglhof, Gasen und Naintsch hatte die ÖVP bei der Landtagswahl 2010 noch immer mehr als 60 Prozent der Wähler hinter sich, noch mehr als 50 Prozent ÖVP wählten die Arzberger, Fladnitzer oder Hohenauer. Wenn alles passt und der Bürgermeister nicht gerade einen großen Fehler macht, bleibt der "Almenlandler" also lieber beim Gewohnten.

Und wenn es doch nicht ganz so passen sollte, wählt man sicher nicht die Roten. Da schon lieber die Blauen, und so kann, wie in Neudorf bei Passail, sogar ein FPÖler Bürgermeister sein. Wenigstens für die erste Halbzeit, wie Johann Schrei, der 2013 seinen Bürgermeistersessel für die ÖVP räumen soll.

Wie Haslau, die "rote Haslau", da mitten hineinpasst? Überhaupt nicht - und dennoch wird in Haslau seit mehr als 40 Jahren vorwiegend SPÖ gewählt. Eine Streiterei um eine Jagd soll den damaligen ÖVP-Bürgermeister das Amt gekostet haben und so sollte es bleiben. Man bleibt halt gerne beim Gewohnten.

Bunt

Nicht überall aber sind die Wähler so treu, nicht überall wählen nur "die üblichen Verdächtigen" etwas anderes als das Gewohnte. Vor allem in Städten oder den größeren Gemeinden, in Märkten und Wohnsitzgemeinden rund um die beiden Städte Weiz und Gleisdorf ist das zu beobachten. In Weiz etwa hat zwar die SPÖ die absolute Mehrheit, dafür lässt die ÖVP mit ihren 21,7 Prozent noch genug Platz, dass auch die anderen Parteien überdurchschnittlich abräumen können. Da darf auch eine kleine KPÖ auf 5,4 Prozent kommen.

Noch bunter treibt es Gleisdorf, wo die ÖVP mit 36,4 Prozent der Wähler bei der Landtagswahl weit hinter ihrem Gemeinderatsergebnis (53,4 Prozent) blieb. Da dürfen auch die Grünen ihr Rekordergebnis von mehr als 11 Prozent einfahren und sogar die FPÖ übertreffen.

Kann Letzteres daher kommen, dass die Klubobfrau der steirischen Grünen, Ingrid Lechner-Sonnek, eine Gleisdorferin ist? Repräsentanten in Gemeinden schienen jedenfalls eine positive Auswirkung auf das Ergebnis der Landtagswahl zu haben: Wenn Gasen das zweitbeste Ergebnis im Bezirk für die ÖVP einfährt, freut sich Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Erwin Gruber. Wenn die ÖVP in Naas zulegt, können sich Landtagsabgeordneter Bernhard Ederer und ÖVP-Bezirksgeschäftsführer Hans Graf (auch Naaser Bürgermeister) die Lorbeeren teilen.

Gersdorf kann mit FPÖ-Bezirkschef Erich Hafner und dem drittbesten Ergebnis im Bezirk aufwarten. Siegfried Tromaier (SPÖ) wird sich damit trösten, dass seine Partei in Hirnsdorf nur 0,4 Prozentpunkte verlor. Das BZÖ hätte zwar in Passail mit Peter Schinnerl seinen Bezirksobmann, aber das wurde wohl ob dessen Vorliebe für Parteiwechsel nicht wahrgenommen. Dafür kam in Waisenegg, wo sich Familien für die Christen engagierten, selbst die CPÖ ins Rennen und wurde viertstärkste Partei.

ULLA PATZ

Gemeindewetter

  • Samstag, 25. Mai 2013
    • Min: 5°C
    • Max: 12°C
    • Nsw.: 50%
    Regenschauer
  • Sonntag, 26. Mai 2013
    • Min: 5°C
    • Max: 16°C
    • Nsw.: 55%
    Regenschauer
  • Montag, 27. Mai 2013
    • Min: 5°C
    • Max: 17°C
    • Nsw.: 55%
    Regenschauer
Dreitagesprognose aufs Handy!
SMS mit WETTER 8160 an 0900 872 872. 0,30 €/SMS


Babys aus der Gemeinde

Hochzeiten/Jubiläen

Leserfotos aus der Gemeinde

Treten Sie mit uns in Kontakt!

 
 
Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
 

Wallpaper

 

Todesanzeigen

Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang