"Prügelklubs" bekommen eine Zeitstrafe
Am Wochenende findet zum fünften Mal das internationale Jugendturnier in Gleisdorf statt - ohne Magdeburg und Celje.
GLEISDORF. "Da werden die Teams verköstigt, dürfen gratis wohnen und dann führen sie sich so auf." TV Gleisdorf-Obmann Helmut Kowatsch spricht damit die Schlägerei beim internationalen Handballjugendturnier in Gleisdorf 2009 an. Damals hatten die Finalteams Celje und Magdeburg wortwörtlich die Fäuste sprechen lassen.
Die notwendigen Konsequenzen wurden getroffen. "Wir haben die beiden Teams in diesem Jahr nicht eingeladen. Mit solchen Ausschreitungen wollen wir nichts zu tun haben. Aber vielleicht passt es in Zukunft wieder einmal", erklärt Kowatsch, der Samstag und Sonntag (Sporthalle Gleisdorf, jeweils ab 9 Uhr) bei der fünften Auflage des Turniers Teams aus vier Nationen begrüßen darf.
Neuerungen gibt es auch beim Alter. "Wir sind heuer von der U18- zur U16-Altersklasse gewechselt. Da haben wir eher die Chance, gegen die internationalen Topteams mitzuhalten. Je älter der Nachwuchs wird, desto größer sind die Qualitätsunterschiede", verrät Kowatsch, der sich auch weniger raue Sitten erwartet. "16-Jährige sind hoffentlich etwas weniger problematisch."
Für die Heimteams (Asvö Gleisdorf, SG Gleisdorf/Weiz) steht Erfahrung sammeln im Vordergrund. "Das Turnier ist dazu da, damit sie sich auf internationalem Niveau messen können", sagt Kowatsch. MICHAEL LORBER







