Trainer Kühn ist auch der Ersatzmann
Die Bulls Weiz starten mit den Vorbereitungen für die in zwei Monate startende Saison.
EISHOCKEY. In diesen Tagen schwitzen die Spieler der Bulls Weiz noch beim Trockentraining am Kreuzweg in Richtung Weizbergkirche: Stufenspringen steht auf dem Programm. Auch wenn es bis zum Oberliga-Start noch zwei Monate sind, möchte Trainer Gilbert "Gilli" Kühn seine Mannschaft bereits jetzt auf Vordermann bringen. "Natürlich sind die Einheiten hart, aber es geht nur so", erklärt er.
Kühn schaut seiner Mannschaft bei den Übungen aber nicht nur zu, sondern macht auch selbst mit. Es ist angedacht, dass er das Team bei Bedarf auch auf dem Eis unterstützt. "Wir warten ab. Vielleicht ist es gar nicht nötig", sagt der Trainer, obwohl er sich gerne die Schlittschuhe überziehen würde. "Ich möchte mich eigentlich auf eine Sache konzentrieren. Als Spielertrainer ist es stressig."
Von der sehr jungen Truppe ist Kühn positiv überrascht: "Die Einstellung ist toll. Man darf nie vergessen, dass viele nebenbei einen Beruf ausüben." Aus diesem Grund sind auch nicht immer alle beim Training anwesend. Darüber, dass die junge Mannschaft, die keinen einzigen Legionär in ihren Reihen hat, in der Oberliga womöglich zum Prügelknaben für Kapfenberg oder eines der Farmteams wird, macht sich der Coach keine großen Sorgen. Mit Simon Kumposcht (Salzburg) und Thomas Weißensteiner (Zeltweg) wurden außerdem zwei Verstärkungen geholt. Die beiden und mögliche weitere Neuzugänge werden in den nächsten Wochen zum Verein stoßen. MARTIN MANDL









