Der Hundertstel-Krimi ging wieder an Schwaiger
Der Koglhofer Rupert Schwaiger siegte bei der Bergrallye in Naas bereits zum siebenten Mal. Diesmal war der Kampf um die Tagesbestzeit aber besonders spannend.

Foto © kkSchnell, laut, erfolgreich: Rupert Schwaiger im Porsche 911 siegte in Naas bereits zum siebenten Mal
Er sieht gut aus, hat einen irren Sound und ist sauschnell. Rupert Schwaigers Porsche 911 Bi-Turbo war beim Bergrallyecup in Naas abermals der schnellste Tourenwagen. Schon im Training zeigte der Koglhofer vor 1500 Zuschauern eine starke Leistung und ließ in 1:02,26 Minuten Felix Pailer auf Lancia und Audi-Pilot Andy Marko hinter sich. Streckenrekordhalter Franz Nowak hatte allerdings Pech. Gleich im ersten Lauf ging sein Turbolader in die Knie und sein Mechaniker-Team war extrem gefordert. Bei den Rennläufen war der Paldauer dann aber wieder voll da und bedankte sich bei seinem Team: "Eine unglaubliche Leistung!"
Der dritte Rennlauf war an Spannung nicht zu überbieten. Als Schwaiger mit zwei Rädern in die Wiese rutschte, riskierte Nowak alles und verfehlte dadurch Schwaigers Tagesbestzeit - um zwölf Hundertstelsekunden. Als Trost blieb immerhin der zweite Klassensieg nach Lödersdorf und damit nur 18 Punkte Rückstand auf den führenden Pailer. Schwaiger war nicht nur Schnellster, sondern gewann seine Klasse zum siebenten Mal. "Dabei habe ich nach dem Ausrutscher in die Wiese nicht mit der Tagesbestzeit gerechnet", strahlte er.
In der Zwei-Liter-Klasse dominierte der Ratscher Andy Marko. Pech hatte hingegen der Pertlsteiner Robert Unger: Er verfehlte in der 1600er-Klasse den Sieg, der an Manuel Michalko ging, um vier Hundertstel. In der Gruppe A (über 2000 Kubikzentimeter) feierte der Weizer Stefan Wiedenhofer den siebenten Sieg in Folge, für Stefan Grünauer (bis 2000 Kubikzentimeter) war es der zweite Sieg in Serie.







