Weizer Solidarprojekt: ein Euro für Bedürftige
Gemeinden spenden einen Euro pro Einwohner.

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WEIZ. Gerade in Zeiten der Krise wollen die Gemeinden des Bezirkes Weiz ein Zeichen setzen: Alle 54 Bürgermeister haben sich bereit erklärt, pro Einwohner und Jahr einen Euro für soziale Zwecke zur Verfügung zu stellen. 50 Prozent von diesem "Solidareuro" werden für akute soziale Projekte im Bezirk verwendet, die andere Hälfte geht an das Menschenrechtsprojekt des früheren Weizer Kaplan Günther Zgubic in Brasilien.
"Schon 2007 haben wir 35.000 Euro an Zgubic übergeben", erzählt Bezirkshauptmann Rüdiger Taus, mit Hans Graf und Franz Gesslbauer eine der treibenden Kräfte des Projekts. Um diese Welle der Solidarität am Leben zu erhalten, wurde im Rahmen der Weizer Bürgermeisterkonferenz der "Solidareuro" ins Leben gerufen. "Es ist aber nicht gedacht, dass einfach ein Euro aus dem Gemeindeetat genommen wird", ergänzt Taus. Vielmehr soll durch Benefizveranstaltungen der eine Euro pro Einwohner und Jahr zusammenkommen.
Ein Teil des Geldes - 20.000 Euro - wurde im Rahmen des Pfingstereignisses an Zgubic bereits übergeben. "Damit können wir ein Jahr lang bis zu zwei Anwälte bezahlen", freute sich Zgubic, der sich in Brasilien seit fast 20 Jahren für Menschenrechte engagiert. Am Sonntag kann man ihn beim Pfingsttreffen, dem Abschluss des Weizer Pfingstereignisses, noch einmal erleben.







