Teamgeist als Erfolgsrezept
Der SC Weiz trifft heute um 19 Uhr zu Hause auf den SAK.
FUSSBALL. Fünf Zähler aus sieben Spielen: Diese magere Punkteausbeute lässt Weiz in der Frühjahrstabelle auf dem 14. Tabellenplatz rangieren. Langsam ist es an der Zeit zu handeln. So sieht es auch Sektionsleiter Philipp Hofer. Er hat Gespräche mit Spielern und Trainern geführt. "Alle waren sich einig, dass wir einfach zu verunsichert sind."
Doch liegt es wirklich nur daran oder wird zu hart trainiert? Gibt es gar Ungereimtheiten in der Mannschaft? Kapitän Markus Durlacher erteilt dem ein klare Absage. "Über das Training zu jammern, hat noch keinem Punkte gebracht. Das tatsächliche Problem ist, dass uns schon Kleinigkeiten aus dem Rhythmus bringen. Von einem Gegentor erst gar nicht zu sprechen."
Die 0:2-Heimniederlage gegen Voitsberg vor einer Woche offenbarte Schwächen auf ganzer Linie. "Wir brauchen uns nichts vorzumachen. Wir laufen der Form aus der Hinrunde hinterher", sagt Hofer, bei dem das Streben nach dem vorderen Tabellendrittel aus dem Herbst, der Ernüchterung gewichen ist, dass es am Ende wirklich noch eng werden könnte. Derzeit beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz (St. Veit, Rang 15) 14 Punkte. Doch mit einem steirischen Absteiger aus der Ersten Liga (Gratkorn oder Hartberg) wären derzeit gerade noch sechs Zähler Luft.
Mit dem SAK (heute zu Hause ab 19 Uhr), St. Andrä, BW Linz und den Sturm Amateuren warten in den nächsten Wochen aber äußerst schwierige Gegner auf die Weizer Elf. "Wir müssen mit noch mehr Teamgeist auftreten und endlich wieder voll punkten", fordert Durlacher. "Außerdem glaube ich, dass wir uns mit der Aufgabe steigern können und werden." MARTIN MANDL








