Jugendfest, siebter Akt
Am Wochenende geht zum siebten Mal das Fest der Pfosten in Weiz über die Bühne. Begonnen haben zwei Weizer, als sie erst 13 und 15 Jahre waren.

Foto © Streetwork Weiz /Archivbild
Emanuel Koschier ist Koch, Patrick Hollegger Maschinenbautechniker. Die beiden sind zwar erst 20 und 22 Jahre alt, können aber auf eine langjährige Erfahrung als Festivalveranstalter zurückblicken. Sie sind die Organisatoren vom "Fest der Pfosten" in Weiz, das heuer zum siebten Mal stattfindet (siehe Infokasten).
Koschier war 13, Hollegger 15, als sie das erste Festival organisierten. "Das war im Jugendhaus, mit unbekannten Bands und etwa 40 Leuten", erinnert sich Koschier. Mit den Jahren wuchs das Festival, bis es 2006 seinen Höhepunkt erfuhr: "Damals hatten wir 1200 Leute an beiden Tagen", sagt Emanuel Koschier. Zugpferde waren damals wohl Bands wie Mono & Nikitaman oder Pungent Stench, damals die angesagteste Metalband Österreichs.
Das ganze Jahr über organisieren die zwei, treiben Bands auf, sorgen für eine Kostendeckung. Die Fixkosten betragen rund 10.000 Euro. "Und es soll ja auch etwas übrig bleiben, der Erlös geht an ein Jugendhausprojekt in Sambia", sagt Koschier.
Wie das Fest zu seinem Namen kam? "Als wir mit einem Bandmitglied telefonierten, fragten wir nach deren E-Mailadresse. Der Mann am Apparat wusste sie nicht und fragte seinen Kollegen. Dieser rief dann gut hörbar: ,Du bist ein fester Pfosten, wenn du das nicht weißt.'"
Features
Kommentar
Fakten
Programm Fest der Pfosten in Weiz, Volxhaus. Beginn jeweils um 18 Uhr:
Freitag, 27. November, Reggae-Tag: Irie Revoltes, Ede Whiteman (beide Deutschland), Millions of Dreads, Skaverells.
Samstag, 28. November, Metal-Tag: Hackneyed (Deutschland) , Outrage, Mambo Kurt (Deutschland), Bloodfeast, Terminus, Sweet Sorrow.
Karten: Vorverkauf 8, Abendkasse 9 Euro pro Tag. Kartenverkauf: Jugendhaus Weiz, Spark 7 oder unter Tel. 0664-609 31 852.









