Autofahrer müssen sich in Geduld üben
Sanierung der B 64 in der Höhe von St. Ruprecht/Raab sorgt für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Die Bauarbeiten werden noch diese und die nächste Woche andauern.

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Die Nerven jener Verkehrsteilnehmer, die auf der B 64 unterwegs sind, werden dieser Tage gehörig strapaziert. Es staut sich, und das nicht zu knapp. Vornehmlicher Grund für die Behinderungen ist die Sanierung des B64-Teilstücks auf der Höhe von St. Ruprecht an der Raab. Hinzu kommt auch noch die Baustelle an der Weizer Stadtausfahrt in der Gleisdorferstraße, wo, wie berichtet, ein weiterer Kreisverkehr entsteht (McDonald's, Interspar).
Drittes Erschwernis sind die Sanierungsarbeiten an der L 362 zwischen St. Ruprecht/R. und Mitterdorf. Die Landesstraße war bereits am 20. und 21. Oktober für den Verkehr völlig gesperrt, da die Straße für wechselseitige Anhaltungen schlichtweg zu schmal sei, wie der Weizer Verkehrsreferent Georg Stühlinger betont. Weitere Sperren gibt es am 29. und 30. Oktober sowie am 2. November.
Was die B 64 betreffe, habe man sich nach Güterabwägung für folgende Variante der Verkehrsregelung entschieden, wie Stühlinger erklärt. "Vorgeschrieben ist, die Frühverkehrsspitzen und den Schichtwechsel abzufangen", so Stühlinger. Bei starkem Verkehrsaufkommen müsse demnach der Verkehr durch geschultes Personal händisch geregelt werden. "Man konnte den gesamten B 64-Verkehr nicht durch den Ort und erst recht nicht über die L 362 umleiten", meint er.
"Zur Zeit gibt es eine Postenregelung. Bei einem Verkehrsaufkommen von 19.000 Fahrzeugen täglich muss man aber trotzdem mit Behinderungen und Stau rechnen. Wir können die Menschen nur um Geduld bitten", bedauert Wolfgang Riedler, Erhaltungs-chef für den Straßenbau der Baubezirksleitung Graz Umgebung, die Unannehmlichkeiten.
Budget jetzt verbrauchen
Mehrmals habe Stühlinger bei der Straßenverwaltung angeregt, mit den Arbeiten zu warten, bis die Steinbruch-Unternehmen in "Winterpause" gehen. "Der Verkehr wird durch die Schwerfahrzeuge besonders zäh. Und die B 64 ist die Bundesstraße mit dem dritthöchsten Schwerfahrzeugaufkommen in ganz Österreich. Da würde schon einiges wegfallen", sagt er. Dennoch sei ein anderer Zeitpunkt für die Arbeiten nicht möglich gewesen. Um das Budget für die Sanierung nicht wieder zu verlieren, musste man es jetzt verbrauchen. "Das ist leider ein Gesamtphänomen im Straßenbau", wie Stühlinger sagt.
Die Asphaltierungsarbeiten an der B 64 werden noch diese Woche andauern. "In der kommenden Woche gibt es noch Nebenarbeiten, die nur geringe Behinderungen verursachen werden", sagt Riedler.







