Besser, aber nicht erfolgreich
Oberligist Weiz agierte trotz 6:7-Pleite in Zeltweg stark.
Kein einseitiges Duell war das Oberliga-Steirerderby zwischen Zeltweg und dem Atus Weiz. Das ungeschlagene Skoglund-Team musste sich gegen die punktelosen Tabellennachzügler sehr anstrengen, um am Ende einen knappen 7:6-Erfolg feiern zu können. Vor 700 Zuschauern warteten beide Teams mit löchrigen Defensivabteilungen und schwachen Torhüterleistungen auf.
Zwei Mal lagen die Oststeirer in Führung und zwei Mal wurde sogar ein Zwei-Tore-Rückstand wettgemacht. Den Weizer Bulls war nach der dritten knappen Niederlage im vierten Saisonspiel die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. "Das Glück war leider wieder nicht auf unserer Seite, aber im Laufe einer Saison gleicht sich das bestimmt wieder aus", musste sich der Ex-Zeltweg-Crack im Weiz-Dress, Rene Wilding, diesmal mit seinem Doppelpack im Schlussdrittel über die vierte Niederlage in Serie hinweg trösten.
Vor allem die Toplinie mit den beiden Ex-Zeltwegern Nik Zupancic und Bernd Jäger, sowie Gilbert Kühn haben den Löwencracks in der eigenen Halle enorme Schwierigkeiten bereitet. "Wir waren auf Augenhöhe, wenn nicht sogar die bessere Mannschaft. Leider blieben unsere Leistungen unbelohnt", hat Marco Ritzmaier, er war im Sommer von Zeltweg nach Weiz gewechselt, nach dem Spiel die Eishockeywelt fast nicht verstehen können.
Auf jeden Fall hat das Weizer Team, das mit insgesamt einem halben Dutzend ehemaliger Zeltweger in den Reihen agiert, bestätigt, dass es mit den Großen in der Oberliga mithalten kann und der erste Erfolg nur mehr eine Frage der Zeit ist. Die nächste Gelegenheit gibt es dazu am Samstag im Heimduell gegen Wels.








