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Zuletzt aktualisiert: 06.10.2009 um 22:27 UhrKommentare

Gingl geht vorerst doch nach Weiz

Vielfältig waren die Themen der jüngsten Weizer Gemeinderatssitzung - von einem Gartenschreck bis zum Elektromobilitäts-Zentrum.

Einer der ersten Punkte auf der Tagesordnung von Gemeinderatssitzungen ist die Fragestunde. Bei der jüngsten Sitzung in Weiz fragte ÖVP-Gemeinderat Florian Bauer, was die Stadt Weiz nun mit der Fläche am Wolfsattel vorhabe, die sie im Zuge des geplanten Marko-Steinbruchprojektes gekauft hatte. "Wir haben die Fernwärme, dort ist Wald, wir können dies gut nutzen", antwortete Bürgermeister Helmut Kienreich. "Oder wir stellen dort ein Hütterl für die Gemeinderäte auf", schlug Grün-Gemeinderat Otmar Handler vor.

Auch ein Problem einiger Gartenbesitzer kam auf den Tisch. Eine Frau, wird geklagt, sei dort unterwegs und rupfe mit Vorliebe das Gemüse aus den Gärten. Dem Bürgermeister und der Polizei sei die Dame bekannt, aber man habe kaum Handhabe gegen sie. "Was soll ich machen", fragte Vizebürgermeister Walter Neuhold, "ich kann ja nicht die Gärten bewachen! Und ich kann sie auch nicht aus den Beeten herausziehen."

Der Bürgermeister versprach, sich der Sache anzunehmen. "Wenn wir sie finden!", sagt er mit dem Hinweis, die Dame ziehe gerne in den Umlandgemeinden herum.

Beschlossen wurde, das Haus der Pichler Werke am Südtirolerplatz zu kaufen. Mieter soll Fred Gingl werden, der nun dort die Zentrale für seine "Energy Mobility" ansiedeln will. Wie berichtet, hatte Gingl ursprünglich geplant gehabt, sich in Mortantsch anzusiedeln. Dort soll man, gelinde gesagt, "enttäuscht" von Gingls Wahl gegen Mortantsch sein. "Ich möchte aber betonen", sagte Kienreich, "dass die Initiative nicht von Weiz ausgegangen ist." Gingl habe angedeutet, mit dem Projekt nach Graz zu gehen, also habe er ihm das Pichler Haus angeboten. In Mortantsch, soll Gingl gesagt haben, wolle er später den Zusammenbau von Elektrofahrrädern ansiedeln.

Untersucht von Jugendforschern wird in Weiz das Angebot für Jugendliche. "Damit wir wissen, ob wir richtig unterwegs sind", sagte Erwin Eggenreich. Beschlossen wurde unter anderem auch eine Erhöhung des Weihnachtsgutscheines für finanziell schlecht gestellte Weizer von 80 auf 100 Euro.

ULLA PATZ

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