Weiz in der Liga der Großen
Die Weizer Bulls gehen heuer verstärkt in die erstarkte Oberliga.

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Bereits am Sonntag wollen die Weizer Bulls wieder das Eishockey-Fieber entfachen. Um 15 Uhr ist Zeltweg zu einem letzten Testspiel in der Eishalle zu Gast. Obwohl noch nie um diese Zeit Eishockey gespielt wurde, sind die Weizer der letzte steirische Oberligaklub auf dem Eis. "Wir waren in der Vorbereitung dafür viel unterwegs. Am Wochenende spielten wir in Marburg, zwischendurch gegen ATSE, die 99ers und in Zeltweg. Unterm Strich beginnen wir trotzdem mit einem Trainingsrückstand", weiß Bulls-Boss Andreas Hofer.
Gespielt wird heuer wieder in der dritthöchsten Liga, der Oberliga - Saisonauftakt ist am 19. September mit einem Heimspiel gegen den ATSE Graz. Nach schier endlosen Diskussionen und etlichen Rochaden in der Nationalliga avancierte die Oberliga zur Liga der Hochkaräter. Meister ATSE Graz verzichtet auf die Nationalliga und spielt ebenso wie Kapfenberg und Zeltweg in der Oberliga mit.
Mit Weiz sind daher gleich vier steirische Klubs dabei, dazu kommen Oberösterreicher, Wiener und Salzburger - insgesamt acht Mannschaften. "Endlich haben wir eine starke Liga, eine echte Herausforderung", zeigt sich Hofer begeistert. Eine klare Zielsetzung gibt es: "Wir wollen das Halbfinale erreichen und haben entsprechend beim Kader reagiert."
Mit Bernd Jäger und Gilbert Kühn kommen gleich zwei Topspieler vom Lokalrivalen ATSE Graz nach Weiz. Dazu wurde noch für die erste Sturmreihe Nik Zupancic geholt, der zuletzt für Laibach in der Bundesliga spielte. Von den Tarco Wölfen Klagenfurt wurde Torhüter Marco DelFabro nach Weiz gelotst. "Natürlich ist die Kader-Erstellung immer auch eine Sache der Geldtasche. Alles geht halt nicht und so fehlt uns wieder einmal ein Verteidiger", ist Hofer insgesamt aber zufrieden.
Während Gerhard Jäger als Sportlicher Leiter erhalten blieb, nimmt auf der Trainerbank mit Manfred Nitsch ein ehemaliger Bulls-Trainer wieder Platz. Kein Wunder, dass bei so viel Brisanz schon fast alle VIP-Tickets vergriffen sind und die Fangemeinde auf das erste Match brennt.








