Radio Hartberg wird erweitert für Weiz und Fürstenfeld
Das seit 2006 existierende Radio Hartberg könnte "veroststeirert" werden.

Foto © WeichselbraunChefredakteur ist Ferdinand Zisser
Mit der Gründung der Region Weiz-Hartberg-Fürstenfeld könnten die Weichen für das Internetradio Hartberg neu gestellt werden. Die VP-Abgeordneten wälzen Pläne, den Inhalt - und damit auch den Kreis der Beitragszahler - auf die Oststeiermark auszuweiten. Die Region könnte dann über das Radio ihre Öffentlichkeitsarbeit erledigen.
Das Web-Projekt des Hartberger Entwicklungsförderungsverbandes kostet rund 200.000 Euro pro Jahr. Pro Einwohner des Bezirks fallen für die 50 Hartberger Gemeinden 1,14 Euro an, was rund 77.000 Euro ergibt. Den Rest zahlt - noch - das Land. Der Plan, das 2006 gegründete Radio innerhalb zweier Jahre auf wirtschaftlich eigene Beine zu stellen scheiterte.
Inzwischen arbeiten drei fest angestellte Mitarbeiter durchaus beherzt für das Radio. Dass dieses damit einen Großteil des Jahresbudgets des Entwicklungsförderungsverbandes Hartberg frisst, wird von einigen Bürgermeistern des Bezirks Hartberg jedoch skeptisch gesehen.
Inhaltlich bietet Radio Hartberg fünf Mal die Woche regionale Nachrichten aus der Konserve. Zu hören via Audiofile über die Webseite www.radiohartberg.at oder per Telefon. Online gestellt wird der rund zehn Minuten lange Meldungsblock stets zu Mittag. Objektive Berichterstattung mit der journalistischen Einbindung kritischer Stimmen ist die Sache des Radios nicht. Aus der Eigentümerstruktur (50 Bürgermeister) leitet man die Mission ab, den Bezirk mit "positiven" Meldungen zu entwickeln.








