Gegen Leoben soll der erste "Dreier" nachgeholt werden
Leistung beim GAK gibt Weiz vor der Partie am Freitag Auftrieb.

Foto © GEPAKapitän Markus Durlacher überzeugte in Graz
"Weiter machen, immer weiter machen!" - Diese Worte musste sich Werner Ostermann in den Stunden und Tagen nach dem Spiel gegen den GAK am Dienstag (3:3) wahrscheinlich öfters einreden. Bis zur 90. Spielminute führte seine Mannschaft in Graz mit 3:2 und griff bereits nach den drei Punkten. In der Nachspielzeit zeigte Schiedsrichter Grubelnik jedoch äußerst fragwürdig auf den Elfmeterpunkt des Weizer Strafraums und Roland Kollmann verwandelte zum 3:3.
"Ich bin nach wie vor sehr enttäuscht vom Schiedsrichter. Aber wir müssen uns wieder aufraffen und auf das nächste Spiel schauen." Am Freitag um 19 Uhr spielen die Ost-steirer zu Hause gegen DSV Leoben, was erneut kein Honiglecken wird. "Sie sind in einem Atemzug mit GAK oder Pasching zu nennen", sagt Ostermann.
Doch nach der tollen Leistung gegen die "Rotjacken" hat die Truppe um Gerald Hack Selbstvertrauen getankt. "Wir geben wieder Vollgas." Eine Rolle könnte allerdings die Müdigkeit spielen. "Wir haben einige Spieler in der Mannschaft, die nach der Partie gegen den GAK sogar noch in die Nachtschicht arbeiten gehen mussten. Das ist nicht so einfach", meint der Trainer. Zudem gibt es noch die Verletzten Kevin Steiner und Alen Djukic. Der Einsatz von Goran Vincetic ist fraglich. "Er wäre sehr wichtig für uns. Besonders gut stehen die Chancen für seinen Einsatz allerdings nicht", sagt Ostermann.
"Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Angst brauchen wir vor DSV nicht zu haben", meint Ostermann. Er ist guter Dinge, dass es mit dem ersten "Dreier" in dieser Saison klappt, wenn man an die Leistung aus Graz anknüpft. "Kopf hoch und weiter machen, immer weiter machen."








