Gemeinschaft ist vorrangig
In der Oststeiermark wird Hap Ki Do gelehrt. Dabei geht es nicht um eine Kampfsportart, sondern um Selbstverteidigung.
Hap Ki Do ist ein fester Bestandteil des sportlichen Angebots in der oststeirischen Region. In Fehring, Feldbach und Paldau werden zwei Mal jährlich Kurse angeboten, in Zusammenarbeit mit den Klubs in Weiz und Leibnitz gibt es gemeinsame Trainingseinheiten. Allerdings darf man Hap Ki Do nicht den Kampfsportarten zuordnen. "Bei uns wird das Kim Sou BongSystem gelehrt, ein Selbstverteidigungssystem aus Korea", erklärt Fehring-Trainer Andreas Niederl.
Meisterprüfung. Der gebürtige Koreaner Kim Sou Bong ist ein Großmeister aus Düsseldorf, der in ganz Europa sein System weitergibt, zwei Mal im Jahr besucht er auch Österreich. Erst kürzlich besuchte er Prüfungen in Weiz. "Sabine und Sascha Tonweber sowie Annemarie Herbst und Klaus-Peter Spörk haben die Meisterprüfung bestanden. Für uns als Klub ein großer Erfolg."
Wurf-, Tritt- und Schlagtechniken. Sou Bongs Stil beinhaltet neben den hauptsächlichen Hap Ki Do-Prinzipien auch Wurf-, Tritt- und Schlagtechniken aus Judo und Taekwondo. Außerdem steht das "Miteinander in der Gemeinschaft" im Vordergrund und nicht der kämpferische Aspekt der Selbstverteidigung. Interne Meisterschaften zum Leistungsvergleich finden aber schon Anklang.
Schülerprüfungen. So veranstalten die Paldauer Anfang Juli Schülerprüfungen und Fehring beziehungsweise Feldbach bemühen sich im Herbst um die Austragung der steirischen Landesmeisterschaften. "Ein ganz besonderer Höhepunkt in Fehring ist das gemeinsame Trainingslager mit Feldbach. Heuer geht es nach Hollersbach", freut sich Niederl.
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Informationen bei Obmann Sascha Tonweber unter 0664-11 38 956








