Drei steirische Projekte kassieren "SozialMarie"
Am Stockerl: Kapfenberg und "Rainbows".
Jubel bei zwei steirischen Sozialprojekten: Bei der Verleihung der "SozialMarie" der Unruhe Privatstiftung im Radio Kulturhaus in Wien landeten die Stadtgemeinde Kapfenberg und der Verein Rainbows am 1. Mai 2009 auf dem zweiten und dritten Platz. Sie zählen somit zu den innovativsten sozialen Netzwerken.
"Neue Armut". "Zukunft für alle" - so lautet seit 2006 das Motto in Kapfenberg. Für ihren Kampf gegen die "neue Armut" wurden sie von einer Fachjury mit dem mit 10.000 Euro dotierten zweiten Platz ausgezeichnet. Durch das von Bürgermeisterin Brigitte Schwarz initiierte Projekt konnte, so die Jury, die Lebensqualität verbessert werden. Unter anderem wurde eine "AktivCard" für Einkommensschwache, ein sozialer Lebensmittelladen und ein Sozialfonds eingerichtet. Monatlich finden außerdem Frühstücke zu aktuellen Themen statt.
"Abschied nehmen". Auf dem dritten Platz (5000 Euro Preisgeld) landete das Projekt "Abschied nehmen" des Vereins Rainbows, der seinen Bundessitz in Graz hat. "Wir begleiten Kinder, die einen ihnen nahe stehenden Menschen durch den Tod verloren haben. Es freut uns sehr, dass diese Arbeit nun auch belohnt wurde", erklärt Geschäftsführerin Dagmar Bojdunyk-Rack. Prämiert wurde weiters die Solidarregion Weiz. Der "SozialMarie"-Hauptpreis ging nach Csörög in Ungarn, wo Roma-Mütter gegen die Ausgrenzung ihrer Kinder in den Volksschulen kämpfen.








