Ein Elfermeter kostete dem GAK den Sieg
2:2 beim SAK. Die Athletiker vergaben in Klagenfurt die dicke Chance, mit Leader Hartberg gleichzuziehen. Weizer mit 2:0-Sieg in Wels bestes Team der Rückrunde.
Auf dem Platz und - mit 200 mitgereisten Fans auf der Tribüne - auch stimmlich überlegen war der GAK dem Slovenski Athletski Klub aus Klagenfurt. Aber am Ende blieb mit dem 2:2 nur ein Punkt, obwohl weitaus mehr möglich gewesen wäre.
Unmut. GAK-Trainer Gregor Pötscher: "Wir haben Chancen um Chancen vergeben und es wieder nicht geschafft, den Sack zuzumachen." Die Kärntner erwiesen sich als harter und spielerisch starker Gegner, doch zum Ausgleich kamen die Kärntner in der 92. Minute eher glücklich. Nach einer stark abseitsverdächtigen Situation folgte ein Foul und der Unparteiische zeigte prompt auf den Elfmeterpunkt. Sehr zum Unmut des GAK-Anhangs, der dies auch zeigte.
Tabellenkeller. "Egal, ob Abseits oder nicht. So etwas darf einfach nicht passieren", erklärt Pötscher. Gute Nachrichten gibt es von Zikiza Vuksanovic und Ralph Spirk. Beide werden am Dienstag wieder das Training aufnehmen. Als echte Stehaufmännchen erweisen sich die Weizer. Nach einem verpatzen Herbst blühen die Oststeirer im Frühjahr regelrecht auf. Mit vier Siegen und einem Unentschieden führen sie sogar die Tabellen der Rückrunde an und entfernen sich Schritt für Schritt aus dem Tabellenkeller.
Spielglück. In Wels zeigte die Ostermann-Truppe wieder eine solide Leistung und siegte verdient mit 2:0. "Wir haben den Unlauf gestoppt", sagte Weiz-Sektionsleiter Philipp Hofer. "Zudem haben wir auch wieder das nötige Spielglück, das man braucht."







