Bester Schnupperer bekommt die Stelle
Frau Friesenbichler, wie geht die Aufnahme im Sparmarkt Zeiringer vor sich?
BARBARA FRIESENBICHLER: Die Jugendlichen schnuppern und bewerben sich dann - oder umgekehrt.
Worauf achten Sie während der Bewerbungszeit?
FRIESENBICHLER: Wir schauen, dass sie in jeder Abteilung mitarbeiten und sie bekommen einfache Arbeiten zugeteilt. Ich schaue mir auch selbst an, ob sie freundlich zu den Kunden sind, grüßen und ihre Aufgaben ordentlich erfüllen und auch zur Gänze ausführen. Aufgenommen wird der, der beim Schnuppern am besten ist.
Aufnahmetest und Zeugnisse spielen keine Rolle?
FRIESENBICHLER: Tests machen wir nicht, aber das Zeugnis ist schon wichtig. Wenn jemand in der dritten Leistungsgruppe in Deutsch und Mathematik sehr schlecht ist, hat er keine Chance bei uns. Weil ein wenig rechnen und deutsch müssen sie können. Es geht nicht, dass die Jugendlichen nicht zehn Prozent ausrechnen können. Bei den Besseren schaue ich mir auch die Noten in den Lerngegenständen an. Eine schlechte Note in diesen Gegenständen sagt mir, dass derjenige faul ist.
Was ist der wichtigste Punkt?
FRIESENBICHLER: Dass die Jugendlichen neugierig, interessiert und bei der Sache sind.
Wieviele Lehrlinge nehmen Sie jährlich auf?
FRIESENBICHLER: Wir haben derzeit drei Lehrlinge und nehmen heuer wahrscheinlich wieder einen auf. Oft bewerben sich bis zu 15 Jugendliche. Allerdings fast nur Mädchen - wir würden uns auch einmal über einen Burschen freuen.







