Zwei Büros, ganz für die Bürger
Von Dieben bis Trauzeugen: ein Blick hinter die Kulissen beim Bürgerservice in Weiz und Gleisdorf.

Foto © KKDie Gesichter hinter dem Service-Team
Nähe zum Bürger ist das Motto des Service-Centers in Gleisdorf und des Bürgerbüros in Weiz. Selbst wenn es dabei um kuriose Anfragen geht. So konnte zum Beispiel im Weizer Bürgerbüro kürzlich in letzter Minute eine Hochzeit gerettet werden, die ansonsten ohne Trauzeugen dagestanden wäre. "Es mussten eben zwei Polizeibeamte einspringen", sagt Johann Payler, der Leiter des Weizer Service-Centers.
Geschichten. Auch Harald Ritonja, Service-Center-Chef in Gleisdorf, hat da einiges zu erzählen. Zum Beispiel die Geschichte einer Dame, der im Fundbüro ausnahmsweise nicht geholfen werden konnte, weil sie sich offensichtlich nicht mehr so genau daran erinnern konnte, was sie eigentlich verloren hatte. "Die Dame wollte unser Fundgutsortiment anscheinend nach Brauchbarem durchstöbern", schmunzelt Ritonja.
Genug zu tun. Aber auch abseits so kurioser Anfragen gibt es im Bürgerbüro und im Service-Center genug zu tun. Das Aufgabengebiet der beiden Servicestellen reicht von der Abwicklung von Meldungen über das Standeswesen bis hin zu sozialen Anliegen. Wegbewegen will man sich auf alle Fälle vom Beamten-Klischee der "Amtskapperl-Ärmelschoner-Mentalität" und dem Obrigkeitsdenken, so die Belegschaft.
Neue Infrastruktur. Seit November 2004 bzw. seit Mai 2008 kommt beiden Servicestellen dabei eine neue Infrastruktur zu Hilfe. Die Umbauten waren nötig, um Barrierefreiheit zu schaffen. "Es war uns wichtig, möglichst kurze Wege für die Menschen einzurichten", sagt Payler. In Gleisdorf kam es im Zuge der Neugestaltung des Rathauses zum Umbau. "Jetzt sind wir endlich ebenerdig erreichbar", so Ritonja. Eben möglichst bürgernah.








