Endstation für Autoschieber: Drei sind in Haft
Auf Autobahnparkplatz war Endstation: Cobra und Grenzpolizei schnappten drei Rumänen, und stellten zwei VW-Sharan sicher.
Die Grenzpolizei Spielfeld und das Einsatzkommando Cobra Süd schlugen Dienstag früh auf zwei Autobahnparkplätzen zu - zuerst im Bereich Kaiserwald bei Graz, dann in Arnwiesen (Bezirk Weiz). Sieben Rumänen wurden vorübergehend festgenommen. Dann stellte sich heraus, dass vier von ihnen rein zufällig in die Polizeiaktion geraten waren.
Autobahnparkplatz. Der Grenzpolizei-Streife war Montagabend auf dem Autobahnparkplatz Kaiserwald ein VW-Sharan aufgefallen, der dort abgestellt war. Eine genauere Überprüfung ergab, dass der Wagen in Italien gestohlen worden war. Die Polizisten legten sich auf die Lauer. Gestern früh tauchte plötzlich ein zweiter Sharan auf. Drei Männer - es handelt sich um rumänische Staatsbürger - stiegen aus dem Auto und machten sich am geparkten Fahrzeug zu schaffen. Sie versuchten den VW zu starten. Als ihnen dies nicht gelang, luden sie laut Grenzpolizei "verdächtige Gegenstände" in ihr Auto um. Das Einsatzkommando Cobra wurde angefordert.
Endstation. Plötzlich hielt ein weiterer VW-Sharan, der auf einem Hänger wiederum einen Sharan geladen hatte - ein kaputtes Auto, wie sich später herausstellen sollte. Nach einem kurzen Gespräch, fuhr der Wagen mit Hänger, in dem vier Rumänen saßen, wieder weiter, verfolgt von der Cobra. In Arnwiesen war Endstation. Stunden später stellte sich aber heraus, dass die vier Rumänen mit den drei Landsleuten, die auf dem Parkplatz Kaiserwald festgenommen worden waren, nichts zu tun hatten. Die drei Verdächtigen dürften einer Autoschieberbande angehören.







