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    Zuletzt aktualisiert: 18.09.2008 um 05:30 UhrKommentare

    Rollende Zweckgemeinschaft schont Umwelt und Geldbörse

    Für Anton Schuller, Sylvia Allmer und Josef Berger gehört das Leben in der Fahrgemeinschaft zum Alltag. Zu Gast am Rücksitz der rollenden Freunde.

    In der Steiermark sind 280.000 Menschen Pendler

    Foto © AP/SujetbildIn der Steiermark sind 280.000 Menschen Pendler

    Anton, Sylvia und Josef gleiten untermalt vom leisen Brummen des Motors in den Feierabend. Es war ein langer Arbeitstag. Die drei sind mit den Hühnern aufgestanden. Anton ist um zehn vor sechs in Löffelbach gestartet, Sylvia ist um fünf nach sechs in Hirnsdorf zugestiegen und als letzter wurde Josef um zehn nach sechs in Pischelsdorf abgeholt. Dazwischen lag immer ein Telefonat: "Bin unterwegs - kannst dich fertig machen."

    "Hartberg-Weiz". Leben in der Fahrgemeinschaft "Hartberg-Weiz", in der man wochentags vor allem eine Sache teilt: 160 Kilometer hin und retour auf der B 54.

    Beweggründe. Laut Franz Gosch, Obmann der Pendlerinitiative Steiermark, gibt es vor allem drei Beweggründe, um auf eine Fahrgemeinschaft umzusteigen: die Kostenersparnis, der Umweltschutz und die Vermeidung von Staus. Seit Jahresbeginn wurden auf der Online-Mitfahrbörse der Pendlerinitiative 20.000 Zugriffe registriert. Derzeit gibt's 300 Einträge von Leuten, die Mitfahrmöglichkeiten anbieten oder suchen.

    9000 Pendler. Täglich pendeln 9000 Personen aus den Bezirken Hartberg und Weiz nach Graz. Die Leute der Fahrgemeinschaft "Hartberg-Weiz" sind drei davon. Umwelttechniker Anton Schuller und Physiotherapeut Josef Berger hatten vor sechs Jahren die Idee, ihren Weg in die Arbeit zu teilen. Man kannte sich lose, in Gesprächen stellte man fest, dass es eigentlich unsinnig ist, getrennt zur Arbeit zu fahren, wenn's auch gemeinsam geht. Und so kam über kurz oder lang die Idee zur Fahrgemeinschaft.

    Jeder ist willkommen. Exportsachbearbeiterin Sylvia Allmer kam im Laufe der Zeit dazu. Sie meldete sich auf ein Inserat. Die rollende Gemeinschaft ist eine dynamische, jeder ist willkommen. Mit dem Fahren wechselt man sich ab. Wer, wann mit wem gefahren ist, wird fein säuberlich in eine Liste eingetragen. Das Klassenbuch der Fahrgemeinschaft. Man weiß, wann der andere frei hatte, krank war oder auf Urlaub. Auch so lernt man sich kennen. Das Auto als kleine Gesellschaft. In erster Linie wollen alle sparen und der Umwelt etwas Gutes tun. Positiver Nebeneffekt: Aus der Gemeinschaft wurde eine echte Freundschaft. Anton und Josef haben beide Kinder, nun werden Tipps rund ums Vatersein ausgetauscht, die neuesten Erlebnisse vom vergangenen Wochenende kund getan oder vom Stress im Büro geklagt. Und was ist besser als bei Verspannungen einen Physiotherapeuten im Auto zu haben? Und hat einer der rollenden Freunde Geburtstag, dann gibt's auch einmal ein Bier. Alkoholfrei versteht sich.

    Mobilitätsproblem. Am Donnerstag will Anton Schuller, der auch Sprecher der "Fahrgemeischaftsinititiative für Hartberg-Weiz", ist, auf das Mobilitätsproblem aufmerksam machen. Deshalb gibt's um 19 Uhr ein Pendlertreffen im Rasthaus Steinbauer in Kaindorf bei Hartberg. Es werden unter anderem klimaschonende Autos und die Fahrgemeinschaftsinitiave vorgestellt.

    CARMEN OSTER

    Pendeln in Zahlen

    Von den insgesamt 280.000 steirischen Pendlern sind 130.000 Bezirksauspendler und 28.000 Landesauspendler.

    Von den 280.000 sind 240.000 mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs.

    Nur 18.000 sind als Mitfahrer unterwegs.

    Der stärkste Pendlerbezirk ist Graz-Umgebung mit 78,9 Prozent an Auspendlern.

    Die wenigsten Pendler hat Graz-Stadt mit 16,9 Prozent Auspendlern.

    Die Fahrgemeinschaft Hartberg-Weiz ist unter: fahrgemeinschaft-hb-wz @gmx.at erreichbar.

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