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    Zuletzt aktualisiert: 14.06.2012 um 20:17 UhrKommentare

    Zehn Knirpse und das runde Leder

    Fußball ist in aller Munde. Selbst die Kleinsten jagen dem Ball nach und versuchen sich in ihrem Fußballglück. Es steht der Spaß im Vordergrund. Ein Lokalaugenschein in Birkfeld.

    In voller Aktion: Die jungen Fußballer gehen mit vollem Einsatz in die Partie

    Foto © PrivatIn voller Aktion: Die jungen Fußballer gehen mit vollem Einsatz in die Partie

    Es ist ein stürmischer Tag. Dennoch tummeln sich im Birkenstadion in Birkfeld viele kleine Fußballerinnen und Fußballer.

    Seit Herbst vergangenen Jahres hat Karl Narnhofer das Training der kleinen Fußballer, der sogenannten U7, übernommen. Mit großer Freude, wie er selbst sagt. "Aufgeregt ist er manchmal auch vor den Spielen", fügt seine Frau augenzwinkernd hinzu. "Man weiß vor einem Spiel ja nie, was auf einen zukommt", erzählt Karl Narnhofer aus seiner Trainererfahrung. "Es kann passieren, dass ein Spieler gar nicht aus dem Auto der Mama aussteigt, weil er nicht spielen will oder weil vielleicht irgendjemand was Falsches gesagt hat."

    Jeden Dienstag trifft sich die bunt gemischte Truppe zum Training. Es sind insgesamt 16 Spieler im Alter von vier bis acht Jahren, die von Karl Narnhofer und Roman Binder trainiert werden. Ein Trainer alleine würde es schwer haben, mit so vielen Kindern zu trainieren. "Bei uns geht es aber darum, die Motorik zu trainieren, den Kindern den Spaß am Sport zu vermitteln", so Narnhofer über sein Verständnis seiner Arbeit mit den Kleinsten.

    An diesem windigen Dienstag ist alles ein wenig anders. Heute treffen die kleinen Fußballer auf ihre Kollegen aus Waisenegg, sie wollen sich im Spiel trainieren. Thomas Brunnhofer, Trainer der Waisenegger, und Karl Narnhofer hatten gemeinsam vor 30 Jahren bei den Birkfelder Knirpsen gespielt. Die Begeisterung für den Fußball ist beiden geblieben und so stehen sie sich heute als Trainerkollegen gegenüber.

    Die Kleinen wärmen sich auf, machen noch Ballübungen. Dann teilt Narnhofer die Gruppen sein. Eine Mannschaft mit den Kleineren, eine zweite, in der die Größeren spielen. Im Tor stehen zwei Mädchen: die fünfjährige Marie Krapfenbauer und die siebenjährige Veronika Pichler. Zu Beginn dürfen die Kleineren spielen. Marie schmollt allerdings noch ein bisschen und will nicht mitspielen. Als es dann aber ernst wird, stellt sie sich doch ins Tor.

    Vorbesprechung

    Narnhofer erklärt den Spielern ihre Position. Jede Mannschaft hat fünf Feldspieler. Im nächsten Augenblick pfeift der Schiedsrichter das Spiel an und alle zehn Spieler stürmen auf den Ball zu. Schnell haben sie vergessen, wo eigentlich ihre Position ist. Sie sind einfach dort, wo der Ball landet. Dieser rutscht aber immer wieder zwischen den kleinen Beinen durch, irgendwie gelangt er auch manchmal ins Tor.

    Plötzlich fehlt ein Spieler am Feld. Der Trainer schaut sich suchend um, sieht, wie dieser seelenruhig aus der Toilette wieder auf das Feld zurückstapft. Narnhofer nimmt es mit Humor. "So sind die Kleinen eben", schmunzelt er.

    Indes rollt der Ball wieder ins Tor. Marie gibt ihr Bestes, kann den Ball nicht mehr halten. Die beiden Verteidiger hatten etwas Wichtiges zu besprechen gehabt und dabei auf das Spielen vergessen.

    Als dann Julian Wildt den Ball für die Birkfelder in Tor schießt, jubeln alle. Schnell sind die Tore der Gegner vergessen.

    Danach dürfen die Größeren spielen. Hier kommt schon wirklich ein Spiel auf: Die Spieler verteilen sich auf dem Feld, auch wenn der Trainer sie immer wieder daran erinnern muss, ihre Position einzunehmen. War ihnen vorher noch vom eisigen Wind kalt, haben bald alle rote Wangen. Der Kampfgeist der Birkfelder ist unermüdlich, obwohl die Waisenegger so manches Tor schaffen. Torfrau Veronika nimmt es gelassen und gibt Alexander Hutter einen Klaps auf den Popo, als dieser sie kritisiert. "Hättest halt besser aufpassen müssen", gibt sie ihm lachend zurück.

    Hier geht es noch um Spaß am Spiel und den haben die Kinder bei diesem Spiel wirklich.

    KARIN SCHERF-KACHELMAIER

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