Die "ältesten" und "jüngsten" Gemeinden
Vor allem kleine Gemeinden können sich in der Steiermark über regen Zuwachs freuen. Die Region Eisenerz stirbt hingegen aus. Die Familie Walter-Schiefer suchte den richtigen Platz für ihre Kinder.

Foto © Jürgen FuchsDie Famile Walter-Schiefer lebt seit kanpp einem Jahr in Ungerdorf, der jüngsten Gemeinde in der Steiermark
Ungerdorf vor Niederöblarn und Freiland bei Deutschlandsberg: So heißen die drei jüngsten Gemeinden in der Steiermark, wobei in keiner von ihnen mehr als 1000 Einwohner leben. Aber was bewegt junge Menschen dazu, in einen kleinen Ort zu ziehen? "Vor allem der Garten war uns sehr wichtig, damit die Kinder draußen spielen können", erzählt Nicole Walter. Gemeinsam mit ihrer Familie - Manfred, 28 Jahre, Mariella, drei Jahre und Maurice, 15 Monate - wohnt sie seit knapp einem Jahr in Ungerdorf. Die Stadt vermisst die 26-Jährige nicht. "Gleisdorf ist gleich in der Nähe und dort gibt es alles." Nur mehr Kinderärzte in der Region und ein kleines Lebensmittelgeschäft, das zu Fuß erreichbar ist, würde sie sich wünschen.
Die Entscheidung, aufs Land zu ziehen, hat auch Manfred Schiefer nicht bereut. "Ich fahre zwar jeden Tag eine Dreiviertelstunde in die Arbeit." Weniger Lärm und bessere Luft würden das aber wettmachen. "Außerdem bin ich hier in der Nähe aufgewachsen."
Heimisch geworden ist die Familie Walter-Schiefer auch schon ein wenig: "Wir sind zwar weder beim Chor noch bei der Feuerwehr. Aber durch die Kinder lernt man relativ schnell andere Leute kennen."
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Vor allem kleine Gemeinden können sich in der Steiermark über regen Zuzug freuen. Die Region um Eisenerz stirbt hingegen aus.










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