Der Joglcup als reine Familienangelegenheit
Doppelhofer-Festspiele bei den Schirennen in St. Jakob. Hilde, Mario und Christoph dominierten.

Foto © GepaAlle ähnlich schnell unterwegs
Im österreichischen Schisport haben erfolgreiche Familien Tradition. Seien es früher Annemarie und Conny Pröll, aktuell Marlies und Bernadette Schild oder als bestes Beispiel Elisabeth und Stephan Görgl mit ihrer Mutter, der Olympia-Dritten Traudl Hecher. Dass aber zwei Generationen gleichzeitig an Rennen teilnehmen, ist ein Novum, das einer Familie aus Strallegg vorbehalten ist.
Mutter Hilde Doppelhofer und ihre beiden Söhne Christoph und Mario, die im Schizentrum Joglland bei Trainer Robert Zink trainieren, schlugen beim Joglcupslalom in St. Jakob im Walde voll zu und siegten im Triplepack. Hilde und Christoph gewannen nicht nur in ihren Klassen, sondern lieferten auch die Tagesbestzeiten ab. Mario Doppelhofer vervollständigte mit seinem Sieg in der allgemeinen Klasse den Triumph der Doppelhofers.
Sensationell war die Tagesbestzeit von Hilde Doppelhofer. Die AK-II-Siegerin markierte in beiden Durchgängen Bestzeit und distanzierte die Zweitplatzierte in der Tageswertung, Helene Narnhofer aus St. Jakob, um 2,14 Sekunden. Einen erbitterten Kampf um den Tagessieg lieferten sich Christoph und Mario Doppelhofer. Im ersten Durchgang lag Mario um vier Hundertstel voran, im zweiten Lauf drehte der jüngere Bruder Christoph den Spieß um, war um acht Hundertstel schneller, und holte sich die Siege in Jugend II und Gesamtwertung. Rang drei der Tageswertung ging an AK II-Sieger Josef Reisenegger (St. Jakob).








