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Explosion beim Schnapsbrennen
Betreiber eines Weinstadls in St. Margarethen an der Raab erlitt schwere Verbrennungen, seine Frau löschte ihn. Druckwelle schleuderte ganze Mauer ins Freie.
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Es waren gleich mehrere Notrufe, die am Mittwoch gegen 10.30 Uhr bei der Feuerwehr eingingen. Derart wuchtig war die Explosion, die sich in einem Weinstadl in Entschendorf (Gemeinde St. Margarethen an der Raab) im Bezirk Weiz ereignete.
Wenig später waren bereits vier Feuerwehren - aus St. Margarethen, Hofstätten, Takern und Sulz bei Gleisdorf - auf der Fahrt zum Einsatzort. "Zuerst glaubte man an eine Gasexplosion", berichtet ein Sprecher der Feuerwehren. Doch schon bald stellte es sich heraus: Es war ein explodierender Schnapskessel, der einen Teil des Gebäudes regelrecht in Trümmer gerissen hatte.
Herbert H. (53), der Inhaber des Weinstadls "Olarizi", wollte im Keller der Buschenschank einen doppelt gebrannten Schnaps fertigen. "Dabei dürften sich die Dämpfe entzündet haben", vermutet die ermittelnde Polizei. Die Folgen waren schrecklich: Durch die Stichflamme entzündete sich die Kleidung von Herbert H.
Dann ging es Schlag auf Schlag: Die Druckwelle riss die Wand der Küche im Stockwerk darüber heraus, schleuderte sie ins Freie. "In der Folge entstand ein Brand im Zwischendeckenbereich der Gastwirtschaft", so Feuerwehrsprecher Johann Eggenreich. "Der Patient hatte Feuer gefangen", berichtet Johann Kainz, Notarzt im Rettungshubschrauber C 12. "Er hat schwere Verbrennungen zweiten Grades erlitten und musste in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden." Sein Zustand ist ernst, Lebensgefahr soll zum Glück keine bestehen. Es war übrigens die Ehefrau des 53-Jährigen, die sofort zu Hilfe gekommen war und die brennende Kleidung gelöscht hatte.





