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Auf zu neuen Ufern
Am Entschendorfbach in Sankt Margarethen an der Raab erschufen Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern ein ökologisches Paradies in Form eines Biotops mit passender Vegetation.
D ass Julia Paierl aus der zweiten Klasse der Hauptschule Sankt Margarethen/Raab einen richtigen Blutegel gefunden hat, wird ihr wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Sarah Braunstein und Janine Weiß ist ihr Fazit für die Arbeit an der ökologischen Ausgleichsfläche am Entschendorfbach: "Das war viel lustiger als Schule, da wir einmal etwas Praktisches tun konnten."
Egal, ob es sich dabei um das Ansetzen von insgesamt 16 Pflanzenarten, das Sammeln von Blättern und Larven oder das Beobachten von Flora und Fauna handelte: die Kinder waren mit voller Begeisterung bei der Sache. "Die Schüler sollen begreifen, dass es in der Natur keine Freund- oder Feindpflanzen gibt und alles eine Daseinsberechtigung hat beziehungsweise gleich wichtig ist," sagt der Biologielehrer Josef Mehrl.
Wasserschulfest
Beim Wasserschulfest in der Hügellandhalle kamen Schüler und Lehrer aus Volks- und Hauptschule zusammen, um sich gegenseitig ihre Projekte zu präsentieren. Seit dem Frühling waren die Kinder fleißig: Sie haben rund um das Biotop insgesamt 330 Pflanzen gesetzt.
Features
DAS NEUE BIOTOP
Beim Entschendorfbach, neben dem Sportplatz, ist die "Ökologische Ausgleichsfläche".
Seit dem Frühling betreuen die Schulen die neu angelegte "Ökoinsel" samt Altarm.
Unterstützt wird das Projekt von der Gemeinde St. Margarethen, dem Hügelland östlich von Graz, dem Schöckelland, sowie dem Umweltbildungszentrum Wasserland Steiermark





