Voriger Artikel
Aktuelle Artikel: Nachrichten aus St. Margarethen/Raab und Umgebung
Nächster Artikel
Die Obersteirer sind ganz vorne dabei
Elf Prozent der steirischen Bauern betreiben biologische Landwirtschaft.

Foto © APA
Josef Renner, Geschäftsführer der Bio Ernte Steiermark, im Interview über die Biolandschaft in der Steiermark:
JOSEF RENNER: Wir haben in der Steiermark 3400 Biobauern, das entspricht einem Anteil von elf Prozent. Diese Bauern bewirtschaften allerdings 16 Prozent der Fläche - das heißt, sie haben im Durchschnitt größere Wirtschaften.
RENNER: 50.000 Hektar, davon sind 40.000 Hektar Grünland und 10.000 Hektar Ackerflächen - zum Großteil mit Getreide, Kürbis und Kleegras.
RENNER: In der Steiermark haben wir rund 220 Höfe mit großteils kleinen Flächen - im Schnitt um die 0,2 Hektar. Ein Großteil davon sind Direktvermarkter und Selbstversorger. Die Bioerdäpfel für den Handel kommen hauptsächlich aus Niederösterreich.
RENNER: Bei Fleisch, Milch und Milchprodukten ja, bei Gemüse, Obst und Wein gibt es noch Bedarf. Bioerdäpfel haben wir sicher noch zu wenig. Biologisches Futter- und Speisegetreide gibt es genug in Österreich, es kommt vorwiegend aus Niederösterreich und dem Burgenland.
RENNER: Überhaupt nicht, in der Obersteiermark gibt es viel mehr als etwa in der Oststeiermark, wo ich herkomme - hier sind's vielleicht zwei Prozent, in der Obersteiermark 20 Prozent.
RENNER: Ich bin Biobauer in St. Margarethen an der Raab.




