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Der Baum der Region Almenland
Das Projekt war erfolgreich: Seit dem Frühjahr stehen im Almenland 500 Ebereschen mehr.
Vor einem Jahr wurde darüber gesprochen, einige hundert Vogelbeerbäume im Almenland zu setzen. Jetzt sind sie schon in Gärten und auf Wiesen zu sehen. Insgesamt 500 Bäume sind im Frühjahr dieses Jahres im Almenland, besonders aber in St. Kathrein am Offenegg, gesetzt worden. "Um je einen Euro haben wir etwa 300 mährische Ebereschen und 200 wilde Ebereschen verkauft", so Michael Graf, Edelbrenner aus St. Kathrein am Offenegg. "Die süße mährische Eberesche kann zur Fruchtproduktion verwendet werden, wie für Schnäpse und Marmelade. Die wilde Eberesche ist jedoch nur ein Zierbaum."
Baum der Region
Der Vogelbeerbaum wurde auch zum "Baum der Region" erwählt, weil er für das Almenland typisch ist. "Der Baum gedeiht erst ab 800 Höhenmetern richtig - er braucht das Almklima", erzählt Graf. Auch in der Küche werde die Vogelbeere oder Eberesche immer beliebter. So stellen viele Gastronomiebetriebe Vogelbeermarmelade oder Vogelbeersaft her, verwenden die Beere als Beilage oder als Preiselbeerersatz.
Vergangenes Jahr wurden etwa 10.000 Kilo Vogelbeeren verarbeitet. Heuer werden es nicht so viele sein, da der Baum ein Ruhejahr einlegen muss und nur alle zwei bis drei Jahre viele Früchte trägt. "Bei einer neu gepflanzten Eberesche muss man fünf bis zehn Jahre warten, um einen großen Fruchtertrag erwarten zu können", so Graf.
Aber wohin nun mit den Vogelbeeren? Im September kann man sie zur Sammelstelle bei der Brennerei Graf in St. Kathrein am Offenegg bringen. Dort werden die Ebereschen zu Spirituosen verarbeitet. Auch heuer gibt es das Projekt wieder. Wer eine Eberesche pflanzen will, kann sich im Herbst im Almenlandbüro oder bei der Brennerei Graf anmelden.
Passend zur Frucht wird im Herbst der "Vogelbeer-Panoramaweg" in St. Kathrein am Offenegg eröffnet. Der Rundwanderweg bietet den Wanderern schöne Ausblicke, kulinarische Schmankerln und natürlich viele Ebereschen neben dem Weg.



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