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Europa aus eigener Erfahrung
Einen halben Tag lang stand für Dutzende Schüler in Passail das Thema "Chancen für die Jugend in Europa" auf dem Programm.
Was ist das?", ruft Stefan Pawlata in den gut besetzten Allzwecksaal der Hauptschule Passail, während sechs Schüler aufeinander knien. "Eine Pyramide", hallt es von den rund 40 Schülern im Publikum zurück. "Und wo steht sie?", fragt Pawlata weiter. "In Paris vor dem Museum Louvre", wissen gleich mehrere.
Einen halben Tag lang haben sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema "Europa ist für mich... - Perspektiven für junge Menschen" auseinandergesetzt. In zwei Gruppen aufgeteilt, wurde das Thema mittels outdoor- sowie theaterpädagogischer Methoden erarbeitet. Betreut wurden die Jugendlichen dabei durch das Team des steirischen Jugendprojektes "Panthersie für Europa". Nach den Workshops gibt es nun eine Präsentation über die Ergebnisse, die von eigens gestalteten Plakaten bis hin zur Darstellung europäischer Wahrzeichen reichen.
Podiumsdiskussion
Zum Abschluss geben Ulrike Schriefl von Logo Jugendmanagement, Richard Friedl, Lehrer an der Neuen Mittelschule Passail, sowie Christina Pollhammer, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Naturpark Almenland, Einblick in ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Europa: "Ich bin damals mit einer Freundin im Zug nach Paris gefahren, ohne ein Wort französisch zu können", erzählt Pollhammer aus ihrer Jugend, "und als wir am Bahnhof angekommen sind, haben wir nicht einmal den Ausgang gefunden." Deswegen lege sie allen ans Herz, Fremdsprachen zu lernen. "Egal, ob man studiert oder eine Lehre macht, denn auch die Betriebe in unserer Region sind geschäftlich auf der ganzen Welt unterwegs", sagt Pollhammer. Ebenso Schriefl und Friedl geben ihre Erfahrungen von Auslandsaufenthalten weiter. "Und wenn man dann Fremdsprachen beherrscht, imponiert das den Mädchen", sagt Friedl augenzwinkernd.
Bezirksjugendmanagerin Erika Saria-Posch betont die Bedeutung solcher Veranstaltungen: "Es ist wichtig, die Auseinandersetzung mit diesen vielfältigen Möglichkeiten, die Europa bietet, zu fördern."





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