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Schnelle Kinderautos
Klein und schnell: Bobbycar-Rennen in St. Kathrein/O.

Foto © PatzStefan Eder
Was tun ausgewachsene Männer mit Bobbycars, also diesen kleinen Plastik-Kinderautos, die normalerweise mit kleinen Füßen angetrieben werden? Sie fahren Rennen und erreichen bis zu 113 Stundenkilometer damit.
Wer's nicht glaubt, kann sich davon bei der Bobbycar-Europameisterschaft in St. Kathrein am Offenegg kommenden Samstag und Sonntag überzeugen lassen. Über gefühlte 200, tatsächlich aber 76 Höhenmeter werden Frauen und Männer nur wenige Zentimeter über dem Asphalt den Berg hinabrasen. 300 Heuballen stehen bereit für Fahrer, die die scharfe Kurve vor dem Zieleinlauf nicht packen. Dort wird es übrigens nach Gummi stinken, denn gebremst wird mit dem Schuhsohlen. "Bergschuhe gehen gut", sagt Stefan Eder, einer der Teilnehmer. Organisiert hat die EM eine Gruppe um Alexander Lackner und Alexander Flicker. Sie haben ihre Liebe zu schnellen Kinderautos kultiviert und die Fahrzeuge entsprechend "aufgemotzt" - das heißt mit Stahlplatten verstärkt oder mit Beton schwerer gemacht. "40 Kilo darf ein Bobbycar maximal haben", sagt Lackner, "der Plastikkörper muss original sein."
Angst bei knapp 100 km/h? "Sicher", sagt Eder, "aber das ist ja gerade das Lustige". Die Rennen finden bei (fast) jedem Wetter statt.
Features
FAKTEN
Europameisterschaft der Bobbycarfahrer am Samstag und Sonntag in St. Kathrein/Offenegg.
Samstag: Start um 11.30 Uhr, Sonntag um 10.30 Uhr.
Anmeldung vor Ort.
Infos: www.bobbyrace.at




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