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Bergmann und Motor des Bergbaumuseums
Johann Posch engagiert sich seit Jahren für das Bergbaumuseum in Ratten.

Foto © Scherf-KachelmaierJohann Posch verfasste auch Bergbau-Chronik
Lange überlegte man in Ratten, ein Bergbaumuseum zu schaffen. Dafür brauchte es das Wissen eines echten Bergmanns. Johann Posch, der selbst im Bergwerk in Ratten bis zu dessen Schließung 1960 gearbeitet hatte, nahm das Ruder für die Verwirklichung des Projekts in die Hand. 2001 begannen die Arbeiten, 2003 wurde eröffnet.
Der alte Stollen der Bergbahn wird als Schaustollen genutzt, direkt daran wurde ein Ausstellungsraum gebaut. Der Großteil der Arbeiten wurde von unentgeltlichen Helfern erledigt - und immer war Johann Posch dabei. Als Organisator, wie auch als Arbeiter.
Im Schaustollen kann man eine Lok, einen Mannschaftswagen, einen Förderhunt und vieles mehr bewundern. Durch das Museum führt - wer sonst - Johann Posch.
Damit nicht genug: Johann Posch wurde gebeten, eine Chronik über den Bergbau in Ratten und St. Kathrein zu verfassen, damit sein Wissen nicht verloren gehe. "Wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommt, hätte ich es nicht gemacht", sagt er heute. Dennoch ist er stolz auf sein 2010 erschienenes Werk, das sogar bis Kanada verschickt wurde. KARIN SCHERF-KACHELMAIER
Features
Zur Person
Johann Posch, 80, wohnt in Ratten.
Er ist Bergmann wie Holzdrechsler.
Posch schrieb die Bergbauchronik "150 Jahre Bergbau Ratten - St. Kathrein".




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