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Frau Holle sorgt für Schispaß
In der Region kann man Schi fahren, langlaufen, rodeln oder spazieren gehen. Auch die Buchungslage ist gut.

Foto © APA
Ein Winter wie dieser ist ganz nach dem Geschmack der Touristiker. Denn gar nicht so oft kommt es vor, dass die Schilifte und Loipen der Region schon vor Weihnachten in Betrieb gehen können. Und das mit Naturschnee!
Schnee gibt es auch so viel, dass sogar Lifte ohne künstliche Beschneiung schon in Betrieb sind. "Sogar in Fischbach und Miesenbach kann man schon Schi fahren", sagt Andreas Steininger vom Tourismusverband Joglland-Waldheimat.
In dieser Region haben rund 20 Lifte den Betrieb aufgenommen und auch die Buchungslage ist gut, weiß Steininger. Grund dafür ist, dass es auch in Graz und Wien schon geschneit hat. "Das sind die Hauptmärkte für uns", sagt Steininger, "wenn es dort auch Schnee gibt, dann buchen die Gäste lieber. Denn wenn man in Graz mit dem kurzen Leiberl herumgehen kann, denkt keiner ans Schi fahren."
Langlaufen
Geschneit hat es bisher im nördlichen Teil des Bezirkes ganz ordentlich. Zwischen 50 und 75 Zentimeter Schnee hat Frau Holle bisher heruntergebeutelt. Damit sind auch die meisten Loipen in der Region bereits befahrbar. "Am professionellsten sind die Loipen in St. Jakob im Walde und die Rabl Kreuz-Loipe, aber auch die Runde am Teufelstein und die Loipe in Miesenbach sind befahrbar", sagt Steininger.
Im Almenland haben die Lifte bis Weihnachten nur wochenends Betrieb - ausgenommen die Holzmeisterlifte, wo auch wochentags gefahren werden kann. Ausgenommen ist der Eibisberglift, der erst am 26. Dezember den Betrieb aufnimmt.
Eislaufen ist am Teichalmsee allerdings noch nicht möglich. "Die Eisdecke ist noch zu porös", sagt Franziska Harrer vom Almenlandbüro. Das passiere dann, wenn es schneit und erst danach friert. "Derzeit kann man noch niemanden aufs Eis lassen, das wäre zu gefährlich", sagt Harrer.
Motorsäge macht Eiswürfel
Bevor der Eislaufbetrieb aufgenommen wird, wird mit der Motorsäge ein Würfel aus dem Eis geschnitten. Erst wenn dieser 15 Zentimeter dick ist, wird grünes Licht gegeben.
Auch die Loipen sind bereits gespurt, in der Schneesportschule Reisinger kann man sich - wie in St. Jakob auch - eine Ausrüstung ausborgen.
Wer lieber im Schnee spazieren geht, hat im Almenland ausreichend Gelegenheit dazu. Zum bestehenden Wanderweg vom Gasthof Pierer zum Holzmeisterlift wurden zwei weitere Wege geschaffen: vom See bis zum Angerwirt und vom Teichwirt zum Gasthof Pierer. "Wir haben ein kleines Pistengerät angeschafft, damit die Leute auch spazieren gehen können", so Harrer.
Features
WINTERSPORT IN DER REGION
Joglland. Alle Lifte sind in der Region Joglland-Waldheimat in Betrieb. Dazu zählen vier Lifte in St. Jakob im Walde, drei in Wenigzell, vier in Mönichwald und zwei in Strallegg. Auch die Hauereck-Lifte in St. Kathrein am Hauenstein sind in Betrieb, ebenso wie die Lifte in Miesenbach und Fischbach.
Nachts. In Wenigzell gibt es mittwochs und freitags Nachtschilauf, in Mönichwald kann man montags und freitags bei Flutlicht Schi fahren.
Langlauf. Langlaufen kann man im Joglland in St. Jakob im Walde und bei der Rabl Kreuz Loipe. Ebenso gespurt sind die Runde um den Teufelstein und eine Loipe in Miesenbach. In St. Kathrein soll die Loipe ab 25. Dezember offen sein.
Almenland. Schnee gibt es bei allen Liften ausreichend, manche Lifte sind allerdings erst ab Weihnachten auch werktags in Betrieb. Ausgenommen sind die Holzmeisterlifte auf der Sommeralm. Auch die Loipen sind gespurt und die Rodelbahn ist in Betrieb. Eislaufen ist am Teichalmsee allerdings noch nicht möglich - die Eisdecke ist noch nicht stabil genug.





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